Der deutsche U21-Nationalspieler Paris Brunner muss nach der Rückkehr zu seinem Klub AS Monaco vorerst zuschauen. Der Stürmer ist für seinen umstrittenen Jubel am 12. September von der französischen Liga gesperrt worden.
Die Disziplinarkomission der französischen Liga sperrte Brunner für vier Spiele. Allerdings muss der Stürmer, dem wettbewerbsübergreifend in den ersten sieben Spielen sechs Tore gelangen für den französischen Tabellenführer, zunächst nur zwei Spiele zuschauen. Die restlichen zwei Partien wurden zur Bewährung ausgesetzt.
Brunner war nach einem sehenswerten Treffer gegen Racing Strassburg zur gegnerischen Fankurve gerannt und hatte mit seinen Händen eine Kopf-ab-Geste gemacht. Da der Schiedsrichter die Szene in seinen Spielberichtsbogen aufgenommen hatte, konnte der Verband Ermittlungen gegen den früheren Jungstar von Borussia Dortmund aufnehmen.
Zwischenzeitlich hatte sich sogar Frankreichs nationaler Ethikrat in die Debatte eingeschaltet.
Was sagt Paris Brunner zum Kopf-ab-Jubel?
Brunner hatte seine Geste so erklärt: "Sie haben über meine Familie, meine Mutter und meinen Vater gesprochen. Ich konnte diejenigen sehen, die mich beleidigt haben. Nach dem Tor waren viele Emotionen im Spiel, vor allem nach einem solchen Treffer. Ich wollte nicht respektlos sein. Ich würde nicht sagen, dass ich es bereue, aber das war nicht die Botschaft, die ich vermitteln wollte. Es wurde falsch verstanden. Was ich sagen wollte, war: Was für ein Tor, das war’s."
Vergangenes Wochenende war es in Straßburg erneut zu unschönen Szenen gekommen, als der frühere Racing-Coach Liam Rosenior nach dem Sieg seiner neuen Mannschaft FC Paris sich selbst frenetisch gefeiert hatte vor der Straßburger Kurve.Darafhin war es zu einer massiven Rudelbildung gekommen. Rosenior hatte seine fragwürdige Aktion ebenfalls damit begründet, von einigen Fans beledigt worden zu sein.



