Ekdal über Chiellini: "Er kann ein Schwein sein"

Giorgio Chiellini Italy defender
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Wenn am Freitag Schweden auf Italien trifft, kommt es auch zum Wiedersehen zweier ehemaliger Mannschaftskollegen. Vor der Partie warnt Albin Ekdal sein Team vor Giorgio Chiellini.

Giorgio Chiellini gilt als "Intellektueller" in der italienischen Abwehr, doch sein alter Kumpel Albin Ekdal hat auch die dunkle Seite des Verteidigers kennengelernt. "Auf dem Platz kann er ein Schwein sein", sagte der Mittelfeldspieler des Hamburger SV vor dem Wiedersehen im EM-Spiel am Freitag (15.00 Uhr im LIVE-TICKER) in Toulouse.

Man müsse Chiellini "ein bisschen reizen", empfahl Ekdal dem schwedischen Superstar Zlatan Ibrahimovic. Zwar lasse sich der 31-Jährige nicht zu Revanchefouls hinreißen, "aber er schauspielert und versucht, den Schiedsrichter zu beeinflussen, so auf klassisch italienische Art". Schlimm findet Ekdal das nicht: "Jede Mannschaft hätte gerne einen wie ihn in ihren Reihen."

Ekdal spielte sieben Jahre in Italien, davon zwei bei Chiellinis Klub Juventus Turin, ehe er 2015 zum HSV wechselte. "Er hat sich um mich gekümmert", sagte er über Chiellini: "Als ich noch keinen Führerschein hatte, nahm er mich mit zum Training."

Italiens Torhüter Gianluigi Buffon, ebenfalls bei Juventus, sei "ein unglaublich netter Kerl, der sich andauernd um die anderen kümmert", meinte Ekdal: "Er ist unglaublich beliebt, verbreitet Liebe in der Mannschaft und reißt so alle mit."

Überhaupt habe Italien "die wohl am engsten zusammengeschweißte Hintermannschaft der EM. Wir müssen kreativer spielen und unser Passspiel verbessern, um sie zu überwinden". Schweden spielte zum Auftakt nur 1:1 gegen Irland, Italien gewann etwas überraschend 2:0 gegen Belgien.

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