"Das kann ich nicht bestätigen. Nils hat noch ein Jahr Vertrag, so wie ich", sagte Eberl nach dem 4:2-Sieg im Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Der aktuell vielversprechende Kader sei ein Gesamtwerk der sportlichen Leitung, zu der auch Schmadtke zähle.
Zuvor hatte die TZ berichtet, dass sich der FC Bayern von Schmadtke trennen und ihn durch Christopher Vivell ersetzen wolle. Schmadtke war 2024 auf Betreiben von Eberl zum FC Bayern gewechselt, die beiden kennen sich schon aus gemeinsamen Zeiten bei Borussia Mönchengladbach gut. Dem Bericht zufolge kommt sein Führungsstil intern aber nicht gut an, mehrere Scouts hätten den Klub auch deshalb inzwischen verlassen. Angeblich sei eine Trennung von Schmadtke sogar eine Bedingung für eine Vertragsverlängerung Eberls über 2027 hinaus.
"Man kann bei Personen immer über Qualität der Arbeit sprechen", sagte Eberl. "Was aber jetzt gerade hier passiert, diese ganze Welle, die entsteht - das finde ich ehrlicherweise zu viel. Wir sollten immer noch berücksichtigen, dass wir über Menschen sprechen. Ob er jetzt bei Bayern weitermacht, oder nicht: Wir sollten Menschen nicht diffamieren. Das ist mir gerade einen touch too much, was über Nils Schmadtke geschrieben wird."
Der mögliche Nachfolge-Kandidat Vivell arbeitete einst als Technischer Direktor für RB Leipzig und den FC Chelsea und ist aktuell bei Manchester United als Chefscout beschäftigt. Der Vertrag des 39-jährigen Karlsruhers bei den Red Devils läuft noch bis 2027.
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