Beim 3:0 gegen Paderborn steuerte Silva, der erstmals in dieser Saison nicht als Joker zum Einsatz kam, die frühe 1:0-Führung bei. Bei seinem Jubel rannte er direkt Richtung Bank und in die Arme von Felix Nmecha. Warum er dies tat, erklärte der Angreifer nach dem Spiel.
"Weil es im Fußball - und im Leben - nicht immer einfach ist. In der vergangenen Saison und auch zu Beginn dieser Spielzeit gab es viel Wirbel um meine Person", sagte Silva und führte aus: "Er kam immer wieder auf mich zu und versuchte, mich zu pushen, damit ich mich verbessere und mich auf die Dinge konzentriere, die ich selbst beeinflussen kann."
Die anfängliche Skepsis im Umfeld des Vereins war groß gewesen, als der Stürmer die in ihn gesteckten Erwartungen zunächst nicht erfüllen konnte. Öffentliche Kritik und schwankende Einsatzzeiten prägten Silvas erste Monate. In dieser Phase übernahm Nmecha die Rolle des Mutmachers.
"Er hat mir immer wieder gesagt, dass ich den Unterschied ausmachen kann. Er ist einer meiner besten Freunde in der Mannschaft und hat mir sehr geholfen. Nicht nur nach diesem Spiel - auch bei früheren Partien, als es gut lief, bin ich immer zu ihm gegangen und habe gesagt: Danke, dass du mir so sehr geholfen hast."
Für Silva steht fest, dass der aktuelle Aufwärtstrend eng mit Nmechas Begleitung verknüpft ist: "Er ist einer der Menschen, die wirklich dazu beigetragen haben, dass ich diesen Moment erleben darf. Und wenn ich mich jetzt in einer solchen Situation befinde, dann liegt das auch an ihm."



