"Gerade gegen Betis könnte es für Dortmund eine böse Überraschung geben. Sie dürfen sich auf keinen Fall vom Namen blenden lassen", betonte Effenberg in seiner Kolumne bei t-online mit Blick auf das CL-Duell des BVB mit den Spaniern am Mittwochabend. Betis sei "in Spanien auf Tuchfühlung mit den drei Großen Barcelona, Atletico und Real, mit nur vier Punkten Rückstand Tabellenvierter – und hat vor wenigen Wochen Real zu Hause mit 1:0 besiegt. Da müssen sie unbedingt aufpassen", so Effenberg weiter.
Der ehemalige deutsche Nationalspieler hat dabei auch die Aufgaben im Blick, die nach Betis in der Königsklasse auf die Borussia warten. "Am nächsten Spieltag muss der BVB nach London zu Arsenal, dann kommt Inter Mailand in den Signal Iduna Park – nach diesen drei Partien kannst du auch mit null Punkten dastehen. Und das wird BVB-Trainer Niko Kovac seiner Mannschaft ganz bestimmt auch vermittelt haben", betonte Effenberg.
Dass Kovac das tatsächlich getan hat, ließen die Aussagen des Dortmunder Chefcoachs auf der Pressekonferenz am Dienstag erahnen. Betis sei "eine sehr, sehr gute Mannschaft", erklärte der Kroate. "Das ist eine sehr spielstarke Mannschaft, die typisch spanisch spielt und viel Ballbesitz haben möchte. Aber auch eine Mannschaft, die sehr schnell und gut umschalten kann, die uns morgen sicherlich fordern wird."
In LaLiga als Vierter auf Kurs, sich erneut für die Königsklasse zu qualifizieren, steht Betis mit drei Siegen aus den ersten drei Partien in der laufenden Champions-League-Saison bestens da. Einem 3:2 beim OSC Lille folgten zwei Heimerfolge gegen den FC Porto (3:2) sowie Feyenoord Rotterdam (1:0).
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