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Carlo Ancelotti BayernGetty Images

Die Reaktionen zum Ancelotti-Aus: "Er hatte fünf Spieler gegen sich"

Am Donnerstag hat der FC Bayern München Trainer Carlo Ancelotti entlassen . Dabei soll die 0:3-Niederlage gegen Paris St.-Germain in der Champions League am Mittwochabend nicht der alleinige ausschlaggebende Punkt gewesen sein. Nach der offiziellen Verkündung haben sich zahlreiche Personen zu Wort gemeldet. Hier findet Ihr alle Stimmen und Reaktionen zum Ancelotti-Aus.

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Uli Hoeneß (Präsident FC Bayern) gegenüber Westfalenpost : "Ancelotti hatte fünf Spieler gegen sich gehabt, das war nicht durchzuhalten. Ich habe in meinem Leben einen Spruch gelernt: Der Feind in deinem Bett ist der gefährlichste - deshalb mussten wir handeln."

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern) in der offiziellen PM: "Die Leistungen unserer Mannschaft seit Saisonbeginn entsprachen nicht den Erwartungen, die wir an sie stellen. Das Spiel in Paris hat deutlich gezeigt, dass wir Konsequenzen ziehen mussten. Das haben Hasan Salihamidzic und ich Carlo heute in einem offenen und seriösen Gespräch erklärt und ihm unsere Entscheidung mitgeteilt."

Lothar Matthäus gegenüber  Sky Sport News HD : "Wenn man jetzt schon eine längerfristige Lösung haben will, wäre es am einfachsten, Thomas Tuchel anzurufen, weil er frei ist. Anderseits glaube ich, dass sich der FC Bayern zeitlich nicht unter Druck setzt und, dass man Willy Sagnol in den nächsten Wochen vertraut, bis man von einer Entscheidung hundertprozentig überzeugt ist."

Carlo, Klinsi und Co.: Die Bayern-Trainer der letzten 20 Jahre

Stefan Effenberg zu t-online.de : "Den Trainer feuern am Anfang einer neuen Saison – das ist einfach nicht Bayern-like. Auch nach der Aussage von Uli Hoeneß, dass sich fünf Spieler gegen den Trainer ausgesprochen hätten, sage ich: Das ist ein NoGo. Ich finde es traurig, welche Macht Spieler mittlerweile bekommen. Rummenigge hat jetzt betont, dass Ancelotti sein Freund ist und das auch bleibt. Wenn er sein Freund ist, dann muss Rummenigge doch gewusst haben, was für einen Trainer der FC Bayern mit ihm holt. Jetzt sollen und müssen auch die Verantwortlichen, und das sind vor allem Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge, hinterfragt werden. Die Bosse haben den Kader zu verantworten und den Trainer geholt."

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