Wie das Blatt berichtet, habe der Effzeh auch die neue Offerte aus Dortmund für das deutsche Ausnahmetalent über 45 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen abgelehnt. Es soll das vierte Angebot der Schwarzgelben für El Mala gewesen sein.
Die Domstädter rücken demnach nach wie vor nicht von ihren Forderungen über ein Gesamtpaket über 50 Millionen Euro ab. Das ist die Summe, die vor Wochen der FC Brentford geboten haben und die letztlich zumindest mit dem Verein zu einer Einigung geführt haben soll. Der Deal scheiterte dann am Veto der Familie El Mala, deren Interessen von der Mutter des Spielers vertreten werden.
Nach Bild-Angaben habe Kölns Sportchef Thomas Kessler die Verhandlungen mit den Schwarzgelben geführt, diese nun jedoch in Absprache mit den Vereinsgremien des Effzeh gestoppt. Lediglich ein Angebot "deutlich über 50 Millionen" würde die Kölner noch einmal an den Verhandlungstisch bringen. Die Kölner haben ihre Forderungen also demnach sogar noch einmal erhöht.
BVB will noch ein Angebot für El Mala abgeben
Der BVB war in den vergangenen Tagen angesichts des neuen Angebots, das über der selbst gesteckten Schmerzgrenze gewesen ist, optimistisch, den Deal in den kommenden Tagen unter Dach und Fach zu bringen. Nach wie vor soll der BVB nicht gewillt sein, das Werben um El Mala aufzugeben und bereits ein fünftes Angebot vorbereiten. Fraglich, ob dies nun endgültig die Tür im Poker öffnet.




"Wir haben seit Wochen mehrere Sachen auf dem Tisch liegen. Aber nichts, was mich dazu gebracht hätte, darüber nachzudenken, den Spieler abzugeben", betonte Kessler unlängst bezüglich der Causa El Mala.
Der Flügelspieler, so hieß es in den vergangenen Wochen immer wieder in übereinstimmenden Medienberichte, will unbedingt in diesem Sommer zum BVB und dort Champions League spielen. Allerdings soll der 19 Jahre junge Shootingstar der vergangenen Bundesliga-Saison (13 Tore, 3 Vorlagen in 34 Spielen) auch keinen Alarm schlagen, sollte es am Ende des Transfersommers nichts mit einem Wechsel ins Ruhrgebiet werden.
Alternative zu El Mala von PSG? BVB hat wohl gute Karten
Als Alternative zu El Mala könnte der BVB - sollten die Verhandlungen endgültig zum Erliegen kommen - bei PSG-Juwel Ibrahim Mbaye in die Vollen gehen. Laut L'Equipe sollen die Schwarzgelben "gute Karten" im Transferduell mit Liverpool um den 18 Jahre jungen senegalesischen Nationalspieler haben. Problem: Mbaye könnte noch teurer werden als El Mala. PSG soll angeblich 45 Millionen plus 15 Millionen an Boni verlangen.
Bei Jadon Sancho gibt es nach Informationen der Bild-Zeitung indes ernsthafte Zweifel über dessen Fitnesszustand. Auch verwundere die Tatsache, dass wohl kein anderer Verein die Absichten hat, den ablösefreien Flügelstürmer zu verpflichten.
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