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fede valverdeGetty Images

"Eine schwere Verletzung am linken Knöchel": Ganz bittere Nachrichten für Real Madrid

Real Madrids Mittelfeldspieler Fede Valverde droht nach dem Derby bei Atletico Madrid lange auszufallen. Grund dafür ist eine schwere Knöchelverletzung. Weitere Untersuchungen in den kommenden Stunden sollen Klarheit über das genaue Ausmaß der Blessur bringen und Aufschluss über die genaue Ausfallzeit liefern.

"Nach den heute vom medizinischen Stab von Real Madrid durchgeführten Untersuchungen bei unserem Spieler Fede Valverde wurde bei ihm eine schwere Verletzung am linken Knöchel diagnostiziert, die er sich während des Spiels heute Nachmittag zugezogen hat", verkündete der Verein nach der 1:2-Pleite.

Passiert ist Valverdes Verletzung in der ersten Halbzeit der Partie. Atleticos Kang-in Lee traf Valverde mit gestrecktem Bein hart am Knöchel.

Trotz des heftigen Einsteigens sah der Mittelfeldspieler nicht die Rote Karte. Im Lager des Rekordmeisters sowie bei Cheftrainer Jose Mourinho sorgte die Szene für extremes Unverständnis. Nach Auffassung der Verantwortlichen hätte das Schiedsrichtergespann oder der VAR zwingend eingreifen müssen. Eine weitere strittige Aktion betraf Jude Bellingham, der nach einem Zweikampf mit Cristian Romero ebenfalls einen Tritt abbekam.

Real Madrid v Rayo Vallecano de Madrid - LaLiga EA Sports 2026/27Getty Images

Fede Valverde ist Leistungsträger bei Real Madrid

Für den spanischen Spitzenklub wiegt der drohende Ausfall schwer. Valverde gehört zu den unumstrittenen Leistungsträgern im Kader von Mourinho. Der Mittelfeldakteur stand in allen acht absolvierten Pflichtspielen der laufenden Saison in der Startformation und weist hinter Torjäger Kylian Mbappe die meiste Spielzeit aller Feldspieler im Kader auf.

Valverde wird damit in der anstehenden Länderspielreise nicht auflaufen können. Uruguay-Chefcoach Diego Forlan hatte den 76-fachen Nationalspieler ursprünglich für die Testbegegnungen gegen Japan, Südkorea und Indien berufen, die im Rahmen der neu eingeführten dreiwöchigen Länderspielpause stattfinden.

Für Real Madrid wird der Mittelfeldspieler beim nächsten Ligaspiel am 10. Oktober gegen den FC Villarreal aller Voraussicht nach ebenfalls noch nicht wieder zur Verfügung stehen.

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Häufig gestellte Fragen

Real Madrid wurde am 6. März 1902 gegründet. Der Verein trug zunächst den Namen Madrid Football Club. Den Zusatz "Real" erhielt der Verein erst 1920 durch König Alfons XIII.

Real Madrid hat keinen einzelnen Eigentümer, sondern gehört als eingetragener Verein seinen Mitgliedern, den sogenannten "Socios". Aktueller Präsident ist Florentino Perez.

Das Stadion von Real Madrid heißt offiziell nur noch "Bernabeu". Der frühere Name "Estadio Santiago Bernabeu" wird zwar weiterhin verwendet, ist jedoch nicht mehr die offizielle Bezeichnung.

In das "Bernabeu" passen rund 85.000 Zuschauer (je nach Veranstaltung). Bei einem Heimspiel von Real Madrid liegt die zugelassene Kapazität meist bei etwa 83.000 bis 84.000 Plätzen.

Real Madrid hat insgesamt 93 Titel gewonnen. Der Klub triumphierte neunmal in der Champions League sowie sechsmal im Europapokal der Landesmeister. Hinzu kommen 36 spanische Meisterschaften und 20 Siege im spanischen Pokal. Außerdem gewann Real Madrid 13-mal den spanischen Superpokal und sechsmal den UEFA Super Cup. Auf internationaler Ebene stehen zudem zwei UEFA-Cup-Siege, fünf FIFA-Klub-Weltmeistertitel, ein Titel im FIFA-Interkontinental-Pokal sowie drei Weltpokalsiege zu Buche. Abgerundet wird die Titelsammlung durch zwei Erfolge in der Copa Eva Duarte.

Real Madrid ist mit 36 spanischen Meisterschaften alleiniger Rekordhalter und damit der erfolgreichste Klub in La Liga.

Der Spieler mit den meisten Spielen für Real Madrid ist Raul Gonzalez. Er absolvierte 741 Pflichtspiele für die Königlichen.

Der beste Torschütze in der Geschichte von Real Madrid ist Cristiano Ronaldo. Er erzielte 450 Tore in 438 Pflichtspielen für die Königlichen.

Für Real Madrid haben im Laufe der Geschichte zahlreiche der größten Stars des Weltfußballs gespielt. Zu den bekanntesten zählen Cristiano Ronaldo, Zinedine Zidane, David Beckham, Ronaldo Nazario, Alfredo Di Stefano, Raul, Karim Benzema, Luka Modric, Sergio Ramos, Iker Casillas, Luis Figo, Gareth Bale, Toni Kroos, Roberto Carlos, Xabi Alonso, Michael Laudrup, Ferenc Puskas und Clarence Seedorf.

Real Madrid wurde im Laufe seiner Geschichte von zahlreichen berühmten und prägenden Trainern betreut. Zu den bekanntesten zählen Carlo Ancelotti, Zinedine Zidane, Vicente del Bosque, Jose Mourinho und Fabio Capello. 

"Los Blancos" ist der Spitzname von Real Madrid. In Deutschland nennt man sie auch "Die Königlichen".

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