Bundesligist Borussia Dortmund hat sich nach monatelangen Querelen von seinem Trainer Thomas Tuchel getrennt. Das bestätigte der Verein am Dienstagmittag.
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"Ich bin dankbar für zwei schöne, ereignisreiche und aufregende Jahre. Schade, dass es nicht weitergeht", schrieb Tuchel zuvor via Twitter: "Danke an die Fans, an die Mannschaft, an den Staff und an alle, die uns unterstützt haben. Ich wünsche dem BVB alles Gute."
Das Verhältnis zwischen Tuchel, der den BVB am 1. Juli 2015 übernommen hatte, und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke galt als zerrüttet. Am Samstag hatte der Trainer die Dortmunder in Berlin im Finale gegen Eintracht Frankfurt zum DFB-Pokal-Sieg geführt.
Der Verein ließ in einer Pressemitteilung verlauten: "Wir bedanken uns bei Thomas Tuchel und seinem Trainerstab für die sportlich erfolgreiche Arbeit beim BVB, die am vergangenen Samstag im DFB-Pokalsieg in Berlin gegen Eintracht Frankfurt ihren verdienten Höhepunkt fand. Für seine berufliche Zukunft wünschen wir Thomas Tuchel nur das Allerbeste."
Zu den Hintergründen der Trennung wollte sich der BVB nicht äußern, betonte aber. "Der BVB legt großen Wert auf die Feststellung, dass es sich bei der Ursache der Trennung keinesfalls um eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Personen handelt. Das Wohl des Vereins Borussia Dortmund, den viel mehr als nur der sportliche Erfolg ausmacht, wird grundsätzlich immer wichtiger sein als Einzelpersonen und mögliche Differenzen zwischen diesen."
