Präsident Uli Hoeneß vom FC Bayern München hat bestätigt, dass man zu keiner Zeit darüber nachgedacht hat, sich von Trainer Niko Kovac zu trennen. Ein Wendepunkt sei aber das Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (3:3) gewesen.
"Nach dem Düsseldorf-Spiel waren wir alle völlig fertig", erklärte Hoeneß im Sport1-Doppelpass. "Da waren wir gut beraten, erst am Montag zu sprechen und nicht direkt aus der Emotion heraus. Aber dann hat es Gespräche mit wichtigen Spielern gegeben."
Hoeneß: "Haben zwei Tage nicht mehr weitergewusst"
In einigen weiteren Sitzungen stand der Trainer aber nicht zur Debatte, der Appell ging vielmehr an die Spieler. "Wir haben nicht darüber nachgedacht, Kovac zu entlassen", so Hoeneß. "Aber wir haben zwei Tage nicht mehr weitergewusst."
Gleichzeitig bekräftigte Hoeneß, dass sich auch Kovac selbst verändert hatte. "Kovac dachte am Anfang, dass er ein Kumpel zu den Spielern sein kann. Das hat er mittlerweile korrigiert und der Erfolg kommt zurück."
Die Bayern hatten beim 3:3 gegen Aufsteiger Düsseldorf vor eigenem Publikum eine Zwei-Tore-Führung verspielt und nach teils eklatanten Abwehrfehlern noch in der Nachspielzeit den Ausgleich kassiert.



