Der im Sommer gescheiterte Wechsel von Marcel Regula zum BVB könnte im Winter über die Bühne gehen. Laut Bild will der BVB das offensive Mittelfeldtalent dann zum Rechtsverteidiger umschulen. Der Kontakt zwischen den Verantwortlichen der Schwarz-Gelben und der Seite des 19-jährigen Polens ist seit dem Sommer demnach "kaum abgekühlt". Zudem heißt es, die Verpflichtung gelte als "unkompliziert" umsetzbar.
Bereits in der vergangenen Transferperiode galt der Junioren-Nationalspieler als heißer Kandidat beim BVBals heißer Kandidat beim BVB. Die Dortmunder suchten damals nach einer passenden Antwort auf den am Kreuzband verletzten Neuzugang Giannis Konstantelias.
Neben dem BVB hatte im Sommer dem Vernehmen nach auch der 1. FC Köln ein Auge auf den Youngster geworfen. Letztlich blieb Regula jedoch in seiner Heimat, wo sein Vertrag noch bis 2028 läuft.
IMAGOMarcel Regula soll hinten rechts beim BVB spielen
Nach Informationen von Sky steht für das Top-Talent eine Ablösesumme von rund sieben Millionen Euro im Raum. Laut Bild hat Dortmunds Trainer Niko Kovac vor, Regulas bisheriges Spielerprofil zu verändern: Die Dortmunder planen dem Bericht zufolge eine Umschulung. Regula soll bei den Westfalen deutlich defensiver eingesetzt werden als in Lubin und ist als Backup für Rechtsverteidiger Julian Ryerson eingeplant.
Hintergrund der Idee ist die personelle Vakanz auf der rechten Abwehrseite. Nachdem Yan Couto im Sommer nach Italien zu Como 1907 gewechselt war, steht kein gelernter zweiter Rechtsverteidiger mehr im Kader. Bei Ausfällen von Ryerson musste zuletzt Linksverteidiger Daniel Svensson auf der rechten Seite aushelfen - eine Notlösung, die auch intern offenbar nicht als ideal angesehen wird.
In der laufenden Saison der polnischen Ekstraklasa verzeichnet der 19-jährige Regula bislang zwei Treffer in zehn Spielen. Sein gewohntes Revier war dabei fast ausnahmslos die Zehner-Position.



