Am 25. August 2022 findet die Auslosung der Gruppenphase für die Champions-League-Saison 2022/23 statt. Die Ziehung beginnt dabei um 18 Uhr und findet in Istanbul statt.
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Letztes Jahr konnte sich Real Madrid wieder einmal den Titel sichern. In der jetzt anstehenden Saison wollen aber natürlich Teams wie Liverpool, der FC Bayern München oder Chelsea ein Wörtchen um den Titel mitreden. Dafür muss jetzt aber erst einmal ausgelost werden, welche Teams sich bereits in der Gruppenphase begegnen.
Alle wichtigen Infos zur Übertragung der Auslosung im TV und LIVE-STREAM gibt es hier bei GOAL.
Auslosung Champions League heute live: Wo wird die Auslosung im TV übertragen?
Gute Nachrichten für alle, die die Auslosung im TV verfolgen möchten. Verantwortlich für die Übertragung ist der Pay-TV-Sender Sky. Dieser verfügt allerdings auch über ein paar Kanäle, die im Free-TV zu sehen sind.
Auf einem von diesen wird auch die Auslosung übertragen. Ihr könnt einfach am 25. August um 18 Uhr bei Sky Sport News einschalten und schon die komplette Auslosung aus Istanbul verfolgen.
GettyAuslosung Champions League heute live: Die Auslosung live per LIVE-STREAM verfolgen
Neben der TV-Übertragung bietet Sky auch die Möglichkeit eines LIVE-STREAMS an. Diesen könnt Ihr ebenfalls ganz ohne Abo auf der Sky-Website abrufen. Wenn Ihr also wissen wollt, welche Teams bereits in der Gruppenphase der Champions League 2022/23 aufeinandertreffen, dann seid Ihr dort genau richtig.
Mehr Infos zur LIVE-STREAM-Übertragung könnt Ihr noch einmal hier nachlesen.
Auslosung Champions League heute live: Welche deutschen Teams sind mit dabei?
Jetzt wissen wir wann und wo die Auslosung übertragen wird, aber welche deutschen Mannschaften haben es eigentlich in die Champions League geschafft?
Mit dabei sind dieses Jahr der FC Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, RB Leipzig und Eintracht Frankfurt. Letztes Jahr waren die Bayern am längsten in der Champions League vertreten, mussten sich allerdings auch dort bereits im Viertelfinale gegen den FC Villarreal verabschieden.
Das soll dieses Jahr natürlich nicht passieren. Mit den Transfers rund um Sadio Mané, Matthjis de Ligt und Co. haben die Bayern bereits auf dem Transfermarkt ein Zeichen gesetzt. In der Champions League haben die Bayern den Titel Nummer sechs fest im Visier.
Auch der BVB, der letzte Saison in der Gruppenphase ausschied, will natürlich dieses Jahr mindestens in die K.-o.- Spiele vordringen. Ob dem Team von Edin Terzic das gelingt, erfahren wir dann ab dem 6. und 7. September 2022. Dann findet nämlich der erste Spieltag der Champions-League-Saison 2022/23 statt.
Imago ImagesAuslosung Champions League heute live: Der Vorbericht zur Ziehung
Wenn bei der Champions-League-Auslosung in Istanbul die Kugeln kreisen, geht es natürlich irgendwie um Fußball - auf jeden Fall aber auch um Geld. Zwei Milliarden Euro, das ist eine Zwei mit neun Nullen, lautet die magische Summe, die unter allen 32 Teams ab der Gruppenphase aufgeteilt wird. Im Gedränge an den Fleischtöpfen profitieren jedoch vor allem die Platzhirsche.
Freilich erwartet auch die fünf (!) deutschen Starter Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, RB Leipzig und die als Europa-League-Sieger qualifizierte Frankfurter Eintracht ein warmer Geldregen. Sie alle lechzen danach, so weit wie möglich in der Königsklasse zu kommen, weshalb bei der Einteilung der Gruppen am Donnerstag (18.00 Uhr/Sky und DAZN) auf möglichst machbare Gegner gehofft wird.
Gerade für Frankfurt ist die Königsklasse ein Geschenk. "Diese Eintracht hat Potenzial", hatte Präsident Peter Fischer nach dem Europapokal-Gewinn frohlockt. Doch das reiche "sicher nicht, um die Champions League zu gewinnen. Aber das ist auch nicht das Ziel". Vielmehr werde das in Topf eins gesetzte Team dort "mit Spaß rangehen". Laut Vorstandsboss Axel Hellmann seien gerade die wirtschaftlichen Themen "interessant", Mehreinnahmen von rund 30 Millionen Euro locken.
Allein für die Qualifikation für die Gruppenphase erhält jeder Starter 15,64 Millionen Euro aus dem mit 500,5 Millionen gefüllten Topf der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Für jeden Sieg in der Vorrunde gibt es 2,8 Millionen Euro, für jedes Remis 930.000 Euro.
600,6 Millionen an fixen UEFA-Geldern werden auf diese Weise ausgeschüttet. Marschiert ein Verein, die Bayern werden es nach ihrem Viertelfinal-Aus 2021/2022 versuchen, mit sechs Siegen durch die Gruppenphase und gewinnt am 10. Juni in Istanbul gar das Finale, ist mit 84,27 Millionen zu rechnen.
Getty ImagesZusätzlich werden die Klubs für ihr Europapokal-Abschneiden der vergangenen zehn Jahre über einen Koeffizienten erfolgsabhängig entlohnt. Von den ebenfalls 600,6 Millionen über diesen Schlüssel zur Verfügung stehenden Euros dürften die Bayern als Zweiter des Rankings rund 35,25 Millionen erhalten.
Dieser Modus begünstigt selbstverständlich besonders die europäischen Top-Klubs wie Bayern, Manchester City oder Real Madrid, die Jahr für Jahr in der Champions League weit kommen. Genauso wie die Auszahlungen über den Marktpool, der auf insgesamt 300,3 Millionen Euro geschätzt wird und in dem die Fernsehgelder inbegriffen sind. Dort wird von der UEFA die eine Hälfte der TV-Einnahmen analog zum Abschneiden in der Liga aufgeteilt.
Die Bayern kriegen als Bundesliga-Meister 40 Prozent, Dortmund als Vize 30 Prozent, der Dritte Leverkusen 20 Prozent und die viertplatzierten Leipziger 10 Prozent. Frankfurt, nicht über die Liga qualifiziert, geht leer aus. Da die Vergabe der zweiten Hälfte des Marktpools jedoch von den in der Champions League absolvierten Spiele abhängt, können die Frankfurter bei einem überraschenden Lauf in der K.o.-Runde weitere Millionen abräumen.
Die finanzielle Attraktivität der Champions League bleibt also auch nach dem gescheiterten Einführungsversuch der Super League im vergangenen Jahr ungebrochen. Gerade erst schloss die UEFA einen neuen Vertrag mit der US-amerikanischen Mediengruppe Paramount, welche die Champions League, die Europa League und die Conference League bis zur Saison 2029/30 in den USA überträgt. Laut The Athletic soll der ab der Spielzeit 2024/2025 gültige Deal der UEFA 250 Millionen Euro pro Saison bringen. Die Goldader Fußball scheint nicht zu versiegen. (SID)
