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Real Madrid CF v Girona FC - LaLiga EA SportsGetty Images Sport

Als einziger Klub in LaLiga! Real Madrid bildet bei Schiedsrichter-Regelung eine Ausnahme

In der spanischen Primera Division machen Schiedsrichter seit der neuen Saison wie in der Bundesliga strittige Entscheidungen per Durchsage transparent für die Zuschauer. Nur nicht im Estadio Santiago Bernabeu von Real Madrid. Das berichtet die spanische Zeitung Sport.

Grundsätzlich sieht das neue Protokoll vor, dass Referees strittige Entscheidungen für die Fans am Bildschirm und im Stadion per Durchsage aufschlüsseln und dies natürlich auch in den TV-Übertragungen zu hören ist. Was als Gegenmittel für die Dauerkontroversen des spanischen Fußballs gedacht ist, stößt laut des Berichts an den Toren des Estadio Santiago Bernabeu jedoch an seine Grenzen.

Grund dafür ist schlicht das eigene Regelwerk des Rekordmeisters. Real stellt für die Arbeit der TV-Teams in den heimischen Katakomben äußerst restriktive Bedingungen auf.

Real Madrid CF v Deportivo Alaves - LaLiga EA SportsGetty Images

Real Madrid muss keine Strafen befürchten

Der Klub beschränkt die Zugangsrechte der Fernsehsender drastisch und erlaubt Schaltungen nur in einem sehr kurzen Zeitfenster direkt vor dem Anpfiff. Durch diesen eng gesteckten Zeitrahmen wird eine reibungslose Umsetzung der Schiedsrichter-Erläuterungen in der Praxis schlichtweg unmöglich gemacht.

Vom Verband gibt es für das Fehlen der Erklärungen in den Madrid-Heimspielen daher ausdrücklich keine Sanktionen. Der Technische Schiedsrichterausschuss stellte klar, dass die Referees in jedem Stadion sprechen dürfen und werden, sobald die organisatorischen Rahmenbedingungen vor Ort gegeben sind. Gilt das Protokoll ligaweit ohne Ausnahme, scheitert der Einsatz im Bernabeu somit rein an den technisch-logistischen Hürden, die Real den Medienpartnern auferlegt.

Real Madrid oft im Fokus von Streitigkeiten mit LaLiga

Diese Verweigerungshaltung fügt sich nahtlos in das angespannte Verhältnis zwischen den Bossen von Real, der Führung von LaLiga und dem Verband RFEF ein. Zwischen den Parteien schwelen seit langer Zeit Grundsatzkonflikte über die Vermarktung, Machtverhältnisse und organisatorische Details des spanischen Oberhauses. Die verweigerten Zugänge für die TV-Partner spiegeln die unnachgiebige Linie des Klubs in dieser Machtdemonstration wider.

Nach ersten Testläufen am ersten Spieltag soll die Transparenzoffensive ab dem 10. Spieltag flächendeckend ausgeweitet werden. Ziel der Liga ist es ausdrücklich nicht, die Unparteiischen zu Hauptdarstellern zu machen, sondern mehr Akzeptanz für deren Interpretationen komplexer Spielsituationen zu schaffen.

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Häufig gestellte Fragen

Real Madrid wurde am 6. März 1902 gegründet. Der Verein trug zunächst den Namen Madrid Football Club. Den Zusatz "Real" erhielt der Verein erst 1920 durch König Alfons XIII.

Real Madrid hat keinen einzelnen Eigentümer, sondern gehört als eingetragener Verein seinen Mitgliedern, den sogenannten "Socios". Aktueller Präsident ist Florentino Perez.

Das Stadion von Real Madrid heißt offiziell nur noch "Bernabeu". Der frühere Name "Estadio Santiago Bernabeu" wird zwar weiterhin verwendet, ist jedoch nicht mehr die offizielle Bezeichnung.

In das "Bernabeu" passen rund 85.000 Zuschauer (je nach Veranstaltung). Bei einem Heimspiel von Real Madrid liegt die zugelassene Kapazität meist bei etwa 83.000 bis 84.000 Plätzen.

Real Madrid hat insgesamt 93 Titel gewonnen. Der Klub triumphierte neunmal in der Champions League sowie sechsmal im Europapokal der Landesmeister. Hinzu kommen 36 spanische Meisterschaften und 20 Siege im spanischen Pokal. Außerdem gewann Real Madrid 13-mal den spanischen Superpokal und sechsmal den UEFA Super Cup. Auf internationaler Ebene stehen zudem zwei UEFA-Cup-Siege, fünf FIFA-Klub-Weltmeistertitel, ein Titel im FIFA-Interkontinental-Pokal sowie drei Weltpokalsiege zu Buche. Abgerundet wird die Titelsammlung durch zwei Erfolge in der Copa Eva Duarte.

Real Madrid ist mit 36 spanischen Meisterschaften alleiniger Rekordhalter und damit der erfolgreichste Klub in La Liga.

Der Spieler mit den meisten Spielen für Real Madrid ist Raul Gonzalez. Er absolvierte 741 Pflichtspiele für die Königlichen.

Der beste Torschütze in der Geschichte von Real Madrid ist Cristiano Ronaldo. Er erzielte 450 Tore in 438 Pflichtspielen für die Königlichen.

Für Real Madrid haben im Laufe der Geschichte zahlreiche der größten Stars des Weltfußballs gespielt. Zu den bekanntesten zählen Cristiano Ronaldo, Zinedine Zidane, David Beckham, Ronaldo Nazario, Alfredo Di Stefano, Raul, Karim Benzema, Luka Modric, Sergio Ramos, Iker Casillas, Luis Figo, Gareth Bale, Toni Kroos, Roberto Carlos, Xabi Alonso, Michael Laudrup, Ferenc Puskas und Clarence Seedorf.

Real Madrid wurde im Laufe seiner Geschichte von zahlreichen berühmten und prägenden Trainern betreut. Zu den bekanntesten zählen Carlo Ancelotti, Zinedine Zidane, Vicente del Bosque, Jose Mourinho und Fabio Capello. 

"Los Blancos" ist der Spitzname von Real Madrid. In Deutschland nennt man sie auch "Die Königlichen".

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