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"Alles andere als zufriedenstellend": BVB teilt finanzielle Hiobsbotschaft mit

Der Konzernjahresfehlbetrag liege bei 21,7 Millionen Euro, teilte der Verein am Freitag während seiner Bilanz-Pressekonferenz mit - nach einem Gewinn von 6,7 Millionen Euro im Vorjahr.

"Dieser Zustand schreit nicht nach Wiederholung. Es war ein komplexes Geschäftsjahr mit einigen Herausforderungen", sagte Geschäftsführer Carsten Cramer. Der BVB habe das Jahr genutzt, "sich neu zu sortieren und an der einen oder anderen Stelle neu zu justieren".

Der Gesamtkonzernumsatz sank insbesondere durch das frühe Aus in der Champions League (in den Achtelfinal-Playoffs gegen Atalanta Bergamo) um 65,5 Millionen Euro auf 526 Millionen.

BVB verkündet schlechte Zahlen

"Die Zahlen lassen sich leicht erklären, aber das hilft nichts, wenn man nicht die richtigen Ableitungen trifft", betonte Cramer. Darüber hinaus seien im Geschäftsjahr 2025/2026 stichtagsbedingt geringere Einnahmen aus der Teilnahme an der Klub-Weltmeisterschaft auf den Konzern entfallen. Allein die TV-Erlöse sanken um 58,5 Millionen.

Einen Anstieg gab es hingegen erneut bei den Werbeeinnahmen. Die Bruttokonzerngesamtleistung, also der Konzernumsatz plus Transfereinnahmen, sank im Vergleich zum Vorjahr um 52,4 Millionen Euro auf 537,2 Millionen.

"Es war sportlich eine gute bis befriedigende Saison, gut in der Bundesliga, aber mit ausbleibendem Erfolg in Champions League und Pokal", sagte Cramer. Wirtschaftlich sei der Verlust "alles andere als zufriedenstellend", betonte Finanz-Geschäftsführer Thomas Treß. "Es zeigt, dass Borussia Dortmund abhängig von sportlichem Erfolg ist. Aber: Wir sind kerngesund."

Bayer 04 Leverkusen v Borussia Dortmund - BundesligaGetty Images

BVB will künftig viel Geld sparen

Der BVB werde sich resilienter aufstellen, habe den Kern der Mannschaft zusammengehalten - und die Transfers des Sommers versprächen "Zukunftspotenziale", versicherte Cramer. Künftig sollen für ein positives Ergebnis keine größeren Spielerverkäufe mehr nötig sein.

Der BVB wolle "Speck abwerfen, schlanker werden", Wachstumsfelder seien Digitalisierung und Internationalisierung. Der Aktienkurs stand am Vormittag bei 3,17 Euro, nach einem Rückgang von mehr als 13 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten.

Für die kommende Saison plant der BVB mit einem Abschluss unter den ersten Drei der Bundesligatabelle sowie jeweils dem Achtelfinale in Pokal und Champions League.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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