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Borussia Dortmund v SV Werder Bremen - Bundesliga 2026/27Getty Images Sport

Abschied schon im Januar? Auch die Roma mischt angeblich bei BVB-Star Felix Nmecha mit

Muss sich Borussia Dortmund Sorgen über einen Winter-Abschied von Leistungsträger Felix Nmecha machen?

"Es stimmt, dass Manchester United an Felix Nmecha interessiert ist", bestätigte Transferexperte Gianluca Di Marzio im Interview mit wettfreunde.net, dass unter anderem United bei Nmecha anklopft. Di Marzio schränkte dabei ein, dass die unklare Zukunft auf der Trainerbank der Red Devils allerdings zunächst geklärt werden müsse, ehe etwaige konkrete Bemühungen um den BVB-Star starten würden. Der aktuelle Chefcoach Michael Carrick steht nach einem schwachen Saisonstart in der Kritik, sein Stuhl wackelt bedenklich. Als potenzieller Nachfolger wird unter anderem Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann gehandelt.

Neben United wurden in den vergangenen Monaten auch der FC Liverpool und allen voran Newcastle United immer wieder mit Nmecha in Verbindung gebracht. Di Marzio nennt mit der AS Rom nun auch einen italienischen Topklub als Nmecha-Interessent. "Die AS Roma schätzt ihn sehr, und die AS Roma versucht, im Januar einen Spieler für die Offensive zu verpflichten. Es hängt davon ab, was er selbst vorhat. Ob er im Januar wechseln möchte oder lieber im Sommer, um eine neue Ära zu beginnen", so der Transferexperte.

Sowohl United als auch die Roma loten jedenfalls die Möglichkeiten für eine Nmecha-Verpflichtung im anstehenden Wintertransferfenster aus. Allerdings sei völlig offen, ob der BVB überhaupt bereit wäre, den Mittelfeldspieler schon im Januar ziehen zu lassen.

Wie lange steht Felix Nmecha beim BVB unter Vertrag?

Nmecha ist schließlich ein zentraler Baustein für Trainer Niko Kovac, der Vertrag des 26-Jährigen läuft noch bis 2030. Dementsprechend müssten interessierte Vereine eine Mega-Ablöse bieten, um überhaupt eine Chance zu haben, Dortmund zu einem Verkauf Nmechas zu bewegen. Für den kommenden Sommer wäre dem Vernehmen nach eine Summe um die 80 Millionen Euro fällig.

FBL-GER-BUNDESLIGA-UNION BERLIN-DORTMUNDGetty Images

Nmecha, 2023 für 30 Millionen Euro Ablöse vom VfL Wolfsburg nach Dortmund gewechselt, hat diese Saison bisher wettbewerbsübergreifend elf Einsätze absolviert. Dabei gelangen ihm zwei Tore.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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