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Weserstadion

Für 30 Millionen Euro: Werder Bremen spielt ab jetzt im "wohninvest Weserstadion"

Für zehn Jahre hat Bundesligist Werder Bremen den Namen seiner Heimspielstätte an ein Fellbacher Immobilien-Unternehmen verkauft. Ab dem 1. Juli heißt die Arena am Osterdeich offiziell "wohninvest WESERSTADION". Dies gaben die Hanseaten am Donnerstag bekannt.

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Für diesen unter den Fans umstrittenen Deal kassieren die Norddeutschen jährlich drei Millionen Euro. "Diese Kooperation verschafft uns den finanziellen Spielraum, um unsere einzigartige Heimstätte und nicht zuletzt auch unseren Verein für den Wettbewerb mit den besten Klubs Deutschlands weiterzuentwickeln", sagte Klaus Filbry, Vorsitzender der Werder-Geschäftsführung.

Werder Bremen: Namensrechte lagen zuletzt bei Energiekonzern EWE

Von 2007 bis 2017 war die EWE AG Stadionpartner des Liga-Achten gewesen, der Vertrag mit dem Energieversorger aus Oldenburg beinhaltete allerdings nicht die Namensrechte. Nach dem Auslaufen des Kontraktes vor zwei Jahren hatte der SV Werder die dadurch entstandene Finanzierungslücke selbst schließen müssen.

Wohninvest-Geschäftsführer Harald Panzer sagte zu der Vereinbarung: "Werder hat in den letzten Jahrzehnten mit einem unglaublichen Kraftakt dieses Stadion zu einem der schönsten in Deutschland aufgebaut. Wir wollen jetzt helfen, diese Errungenschaft abzusichern."

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