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Borussia Dortmund v SC Paderborn 07 - Bundesliga 2026/27Getty Images Sport

100 Millionen Euro möglich? Klausel von BVB-Star könnte Klub in die Karten spielen

Die vertraglich festgelegte Ausstiegsklausel bei Borussia Dortmunds Mittelfeld-Star Felix Nmecha ist angeblich nur bis Juni 2027 befristet. Das berichtet die Sport Bild. Demnach kann der 26-Jährige den BVB bis kurz nach Saisonende für die festgeschriebenen 80 Millionen Euro verlassen. Die Befristung dieser Exit-Möglichkeit spielt dem Bericht zufolge den Schwarz-Gelben sogar in die Karten, auch wenn sie im Falle eines Abgangs einen absoluten Leistungsträger und potenziellen DFB-Stammspieler verlieren würden.

Denn der BVB habe sich durch die Frist in eine komfortablere Position gebracht: Sollte Nmecha tatsächlich früh seinen Abschied bekanntgeben, hätte der Klub den Juli und August, um sich nach einem Nachfolger für die Sechser-Position umzusehen. Aktuell ist Nmecha dort eine feste Größe, während im zentralen Mittelfeld der Dortmunder mit Jobe Bellingham, Joey Veerman und Marcel Sabitzer die anderen Spieler meist durchgetauscht werden.

Ein weiterer Vorteil für den BVB wäre, dass die Ablösesumme für Nmecha nach Ablauf der Frist frei wieder verhandelbar ist. Sollte also ein europäischer Top-Klub im Juli oder August wegen Nmecha bei den Schwarz-Gelben anklopfen, könnten sie den Preis wieder selbst bestimmen. Dem Bericht zufolge stellen sich die Westfalen in diesem Fall eine Ablöse in Höhe von 100 Millionen Euro für Nmecha vor.

Wie viel zahlte der BVB für Felix Nmecha?

Dortmund verpflichtete Nmecha im Sommer 2023 für 30 Millionen Euro Ablöse vom VfL Wolfsburg. Nach einem durchwachsenen Start mit einigen Verletzungen etablierte sich der Mittelfeldspieler unter Trainer Niko Kovac im BVB-Zentrum und ist aktuell unverzichtbar. Für Deutschland hat er bislang 14 Länderspiele absolviert (3 Tore) und war auch bei der WM im Sommer unter Trainer Julian Nagelsmann Stammspieler.

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft. 

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