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"Zur Klarstellung": Berater redet nach Transfergerüchten um BVB-Torjäger Serhou Guirassy Klartext

Im Transferpoker um Borussia Dortmunds Torjäger Serhou Guirassy spricht nun die Beraterseite bei Sky Klartext. Karamba Guirassy, Bruder und zugleich Berater des 30-Jährigen, schob den aufgekommenen Spekulationen um einen bereits besiegelten Wechsel in die türkische Metropole Istabul zu Fenerbahce einen Riegel vor und sagte: "Zur Klarstellung: Es wurde keinerlei Vereinbarung irgendeiner Art getroffen. Serhou prüft derzeit seine Optionen für die kommende Saison. Behauptungen über eine mündliche Einigung entsprechen schlicht nicht der Wahrheit."

  • Trotz des Dementis ist an der Strobelallee längst kein Aufatmen angesagt. Dass der Knipser seine Optionen sondiert, unterstreicht die prekäre Lage für die Borussia. 

    Guirassy, der seit seinem Wechsel im Sommer 2024 mit Abstand der beste Torschütze des BVB war, steht im Fokus der europäischen Elite. Neben Fenerbahce klopfen laut Informationen des Bezahlsenders namhafte Schwergewichte wie Aston Villa, Tottenham Hotspur und Atletico Madrid an.

    Die Dortmunder Chefetage ist sich der enormen Bedeutung des Angreifers bewusst. Um den möglichen Verlust des Stürmers abzuwenden, haben die Bosse bereits die Initiative ergriffen.

  • Serhou Guirassygetty

    BVB hat wohl erneut Gespräche mit Guirassy geführt

    In frischen Gesprächen versuchten die BVB-Verantwortlichen laut des Berichts, den Neuner von einem Verbleib über das Saisonende hinaus zu überzeugen und ihm eine langfristige Perspektive im Signal Iduna Park schmackhaft zu machen. Das Problem für Schwarz-Gelb: Eine endgültige Entscheidung über seine fußballerische Zukunft wird der 30-Jährige aller Voraussicht nach erst nach der Weltmeisterschaft treffen.

    Ein Blick auf die nackten Zahlen verrät, warum der Guineer so begehrt ist und der BVB vehement um ihn kämpft. Seit 2024 stand Guirassy in 96 Pflichtspielen für die Westfalen auf dem Rasen, 60 Treffer und 15 Torvorlagen gehen auf das Konto des Angreifers.

  • Wird Asllani beim BVB der Ersatz für Guirassy?

    Für den Fall, dass Guirassy dem Lockruf der Bewerber erliegt, hat der BVB den Markt bereits sondiert. Nach Sky-Informationen steht ein Name ganz oben auf der Dortmunder Wunschliste: Fisnik Asllani. 

    Der junge Angreifer der TSG 1899 Hoffenheim gilt intern als der heißeste Kandidat, um das schwere Erbe im Sturmzentrum anzutreten, sollte das Tauziehen um Guirassy im Sommer ein unglückliches Ende für den BVB nehmen. Zuletzt wurden offenbar erneut Gespräche mit Asllani geführt.

    In Sachen Guirassy hatten sich zuletzt insbesondere die türkischen Medien mit Meldungen überschlagen, wonach der guineische Nationalstürmer bereits den Abflug in Richtung Istanbul vorbereite. Sogar von einer fixen, mündlichen Übereinkunft mit Traditionsklub Fenerbahce war die Rede. 

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.