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"Zu vernünftigen Konditionen": FC Bayern beendet wohl langwierigen Vertragspoker

Konrad Laimer steht nach einem langwierigen Vertragspoker und monetären Differenzen unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung über 2027 hinaus beim FC Bayern. Der kicker berichtet von einem zielführenden Gespräch zwischen beiden Parteien und einer weitgehenden Einigung, die erzielt worden sei.

  • Weil die finanziellen Vorstellungen im Poker um einen neuen Vertrag in den vergangenen Monaten durchaus weit auseinander gelegen hatten, stand hinter einer weiteren Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Rekordmeister und Österreichs Fußballer des Jahres zuletzt durchaus ein Fragezeichen.

    Inzwischen aber haben sich beide Parteien laut kicker deutlich angenähert - "zu für den Verein, so heißt es bei den Münchnern, wirtschaftlich vernünftigen Konditionen". 

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  • Uli HoeneßGetty

    Uli Hoeneß spricht Klartext über Konrad Laimer: "Er ist nicht Maradona"

    Seit acht Monaten ziehen sich die Verhandlungen zwischen Laimer und den Bayern nun schon, die Gespräche wurden aufgrund der Gehaltsvorstellungen des 29-Jährigen zwischenzeitlich sogar auf Eis gelegt.

    Zu diesem Zeitpunkt sei der Double-Sieger auch dazu bereit gewesen, Laimer "im Zweifelsfall abzugeben", schreibt der kicker. Der Österreicher soll ein Gehalt um die 15 Millionen Euro pro Jahr gefordert haben. Als die kolportierten Zahlen, die der Spieler selbst später ins Reich der Fabeln verwies, an die Öffentlichkeit kamen, polterte Ehrenpräsident Uli Hoeneß in aller Öffentlichkeit vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen PSG los.

    "Wenn man liest, was angeblich über sein Gehalt und seine Forderungen berichtet wird, dann muss man das auch einordnen: Konny ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Er ist für die Mannschaft extrem wichtig, genauso für die Außendarstellung des Vereins. Er arbeitet unheimlich viel für das Team. Aber er ist eben nicht Maradona", sagte Hoeneß damals bei DAZN: "Was er aktuell verdient, können nur sehr wenige Vereine in Europa überhaupt anbieten. Ich weiß nicht, was Max (Eberl, Anm. d. Red.) und Christoph (Freund, Anm. d. Red.) ihm konkret angeboten haben, aber es wird sicher nicht das gewesen sein, was seine Berater zu Beginn gefordert haben."

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    Uli Hoeneß schaltet sich angeblich in Laimer-Verhandlungen ein

    Laimer war 2023 ablösefrei von RB Leipzig nach München gekommen. Dort war er als Alternative für das zentrale Mittelfeld vorgesehen, doch inzwischen hat er sich den Stammplatz als rechter Außenverteidiger erobert, der bei Bedarf auch auf der linken Seite eingesetzt werden kann. Mit seinem Einsatz und seiner Laufstärke war er für Bayern-Trainer Vincent Kompany stets unverzichtbar. 

    Dennoch stand für Hoeneß fest: "Das hat nichts mit unserer grundsätzlichen Politik zu tun, sondern ist eine realistische Einschätzung seiner sportlichen und wirtschaftlichen Wertigkeit. Die ist hoch – aber eben kein Harry Kane." Laimer sei es indes um "Wertschätzung" in den Verhandlungen gegangen, wie er Anfang April betonte. 

    Ende Mai soll sich Hoeneß dann laut Sport1 persönlich in den Vertragspoker eingeschaltet haben - und das offenbar mit Erfolg. In den Gesprächen mit Laimers Beratern habe der Klub-Patron der Entourage des Österreichers bezüglich eines neuen Vertrags die klaren finanziellen Grenzen des Rekordmeisters aufgezeigt. So bekomme Laimer, der immer wieder betonte, dass er sich in München wohl fühle und auch gerne bleiben würde, lediglich eine moderate Gehaltserhöhung.

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    Laimer über Hoeneß: "Schon immer auf einer Wellenlänge"

    Schon während der Double-Feier hatte Laimer versöhnliche Töne angeschlagen, die eine Einigung im Vertragspoker nahelegten. "Ich und der Uli sind schon immer auf einer Wellenlänge gewesen. Das ist sowieso kein Problem", kommentierte Laimer die Frage, ob er heute mit Hoeneß über Zahlen sprechen werde, mit verschmitzter Miene. Die Situation sei "ganz entspannt", betonte Laimer fast schon nüchtern. "Ich habe es schon oft gesagt. Ich fühle mich hier richtig wohl. Es macht Spaß in der Mannschaft, und jetzt schauen wir, wie es weitergeht."

    Nun sieht es so aus, als ob es für Laimer dann auch nach der WM bei den Bayern weitergeht. Diesbezüglich hatte er dem Rekordmeister auch eine kleine humoristische Warnung noch mit auf den Weg gegeben: "Vielleicht wird Österreich Weltmeister - und dann wird es noch teurer."

Häufig gestellte Fragen

Der FC Bayern München wurde am 27. Februar 1900 im Schwabinger Cafe Gisela gegründet. Gründungsmitglieder waren elf junge Männer, angeführt vom späteren ersten Präsidenten Franz John. Die Gründung bedeutete die Abspaltung vom MTV München.

An der FC Bayern München AG, die sich insbesondere um die Fußballabteilung kümmert, hält der eigetragene Verein (eV) des FC Bayern München, also die rund 432.000 Mitglieder, mit 75 Prozent den Hauptanteil. Die restlichen 25 Prozent halten die Adidas AG, die Allianz SE und die Audi AG zu gleichen Anteilen (je 8,33 Prozent).

Das Stadion des FC Bayern München befindet sich im Norden der bayerischen Landeshauptstadt (Schwabing-Freimann) und trägt den Namen Allianz Arena.

Das Stadion des FC Bayern München, die Allianz Arena, bietet bei nationalen Spielen 75.024 Plätze, bei internationalen Ansetzungen 70.000.

Der FC Bayern München hat in seiner langen Historie eine Vielzahl von nationalen und internationalen Titeln gewonnen. Darunter zählen:

  • 35-mal deutscher Meister (25/26, 24/25, 22/23, 21/22, 20/21, 19/20, 18/19, 17/18, 16/17, 15/16, 14/15, 13/14, 12/13, 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 00/01, 99/00, 98/99, 96/97, 93/94, 89/90, 88/89, 86/87, 85/86, 84/85, 80/81, 79/80, 73/74, 72/73, 71/72, 68/69, 31/32)
  • 21-mal DFB-Pokal Sieger (25/26, 19/20, 18/19, 15/16, 13/14, 12/13 , 09/10, 07/08, 05/06, 04/05, 02/03, 99/00, 97/98, 85/86, 83/84, 81/82, 70/71, 68/69, 66/67, 65/66, 56/57)
  • 3-mal Champions League Sieger (19/20, 12/13, 00/01)
  • 3-mal Europapokal der Landesmeister Sieger (75/76, 74/75, 73/74)
  • 2-mal FIFA Klub-WM Sieger (20/21, 13/14)
  • 2-mal Weltpokal Sieger (2001 , 1976)
  • 2-mal UEFA Supercup Sieger (20/21, 13/14)
  • 1-mal UEFA Cup Sieger (95/96)
  • 1-mal Europapokal der Pokalsieger Sieger (66/67)
  • 11-mal deutscher Superpokalsieger (25/26, 22/23, 21/22, 20/21, 18/19, 17/18, 16/17, 12/13, 10/11, 90/91, 87/88)
  • 6-mal deutscher Ligapokalsieger (07/08, 04/05, 00/01, 99/00, 98/99, 97/98)
  • 1-mal süddeutscher Pokalsieger (56/57)

Der FC Bayern München hat 35-mal die deutsche Meisterschaft gewonnen.

Aktuell hält Thomas Müller den Rekord für die meisten Einsätze für den FC Bayern München. Müller absolvierte bislang 746 Pflichtspiele für den FCB.

Die meisten Tore für den FC Bayern München hat Gerd Müller geschossen. Die mittlerweile verstorbene Vereinslegende traf 570-mal im Dress des deutschen Rekordmeisters. Dafür brauchte er 613 Spiele.

Für den FC Bayern München spielten eine Vielzahl an legendären Fußballern. Folgende Spieler trugen allesamt das Trikot des FCB:

Oliver Kahn, Sepp Maier, Manuel Neuer, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Klaus Augenthaler, Philipp Lahm, David Alaba, Bixente Lizarazu, Lúcio, Georg "Katsche" Schwarzenbeck, Stefan Effenberg, Michael Ballack, Bastian Schweinsteiger, Lothar Matthäus, Franz "Bulle" Roth, Joshua Kimmich, Xabi Alonso, Franck Ribery, Arjen Robben, Jamal Musiala, Mehmet Scholl, Uli Hoeneß, Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge, Giovane Elber, Robert Lewandowski, Thomas Müller, Harry Kane und Claudio Pizarro.

Beim FC Bayern München standen in der Geschichte viele berühmte und erfolgreiche Trainer an der Seitenlinie. Dazu gehören:

Zlatko "Tschik" Cajkovski, Udo Lattek, Dettmar Cramer, Jupp Heynckes, Erich Ribbeck, Franz Beckenbauer, Giovanni Trapattoni, Otto Rehhagel, Ottmar Hitzfeld, Felix Magath, Jürgen Klinsmann, Louis van Gaal, Pep Guardiola, Carlo Ancelotti, Hansi Flick und Thomas Tuchel.

Der Spitzname des FC Bayern München nimmt Bezug auf die Vereinsfarben. So werden die Spieler des deutschen Rekordmeisters meist nur "die Roten" genannt.

Darüber hinaus ist auch der Begriff "FC Hollywood" gebräuchlich, welchen der ehemalige Trainer Giovanni Trapattoni prägte. Der Spitzname bezieht sich auf eine turbulente Zeit des Vereins während der 90er-Jahre, als es zwischen einigen hochrangigen Spielern und Funktionären des Klubs zu Auseinandersetzungen kam - ähnlich wie in einer täglichen Seifenoper.