Fest steht: Saibari wird im Viertelfinale gegen Frankreich – der Neuauflage des WM-Halbfinals von 2022 (2:0 für Frankreich) – keine Rolle spielen. Der Offensivspieler sitzt nicht einmal auf der Ersatzbank, sondern fehlt verletzungsbedingt komplett im Kader. Im Achtelfinale gegen Kanada (3:0) hatte sich der 25-Jährige eine Muskelverletzung zugezogen.
Nationaltrainer Mohamed Ouahbi erklärte bereits am Mittwoch, dass nur Spieler zum Einsatz kämen, die "hundertprozentig fit" seien. Für die Partie gegen Frankreich komme Saibari daher "noch zu früh". Gleichzeitig zeigte sich der Coach optimistisch: "Ich hoffe, dass er nicht für den Rest des Turniers ausfällt."
Der Ausfall wiegt für Marokko schwer. Saibari hatte in der Gruppenphase in jedem der drei Spiele jeweils einen Treffer erzielt und gehörte zu den Leistungsträgern des Teams. Im Achtelfinale gegen die Niederlande blieb er zwar ohne Tor, überzeugte jedoch erneut mit seiner Offensivpräsenz.
Abgesehen von Saibari kann Marokko personell aus dem Vollen schöpfen. Seine Position in der Startelf dürfte Soufiane Rahimi übernehmen. Der Angreifer war bereits gegen Kanada eingewechselt worden und erzielte dort den Treffer zum 3:0-Endstand.