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"Was uns oder den Fans fehlt, ist ...": Niko Kovac trauert vier ehemaligen BVB-Stars hinterher - spielt einer davon bald wieder für Borussia Dortmund?

Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac fehlen in seiner Mannschaft die ganz besonderen Spieler, die der BVB in jüngerer Vergangenheit sehr wohl hatte.

  • Niko Kovac vermisst beim BVB "diese Spieler mit den Extra-Skills"

    "Das, was wir sicherlich nicht haben, sind diese Spieler, die vielleicht der ein oder andere hier gerne sehen würde – mit den Extra-Skills", räumte Kovac bei einer Talk-Runde von und mit dem legendären ehemaligen Leverkusen-Manager Reiner Calmund ein.

    Kovac nahm damit Bezug auf einhellige Unkenrufe rund um den BVB, wonach es dem aktuellen Kader an individuellen Ausnahmekönnern mangele. "Ich glaube, das, was uns oder den Fans fehlt, ist vielleicht der Sancho, der Haaland, der Dembele, der Reus", erinnerte der 54-Jährige an entsprechende Beispiele aus der jüngeren Vereinsvergangenheit.

    Gleichzeitig betonte Kovac aber, dass sich die Dortmunder Mannschaft auch ohne derlei besondere Akteure sehen lassen könne: "Ich glaube, dass wir schon einen guten Job machen mit den Jungs, die wir haben. Die sind klasse und ich bin froh, dass ich mit denen arbeiten darf, aber wir wollen uns natürlich auch wieder verbessern."

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  • Jadon Sancho Aston VillaGetty Images

    Beim BVB träumt man aktuell von Jadon Sancho

    Von den von Kovac genannten Spielern waren Reus und Sancho die beiden letzten, die den BVB verließen. Vereinsikone Reus, der bereits in der Jugend für die Borussia gespielt hatte, bekam 2024 keinen neuen Vertrag und wechselte zu Los Angeles Galaxy in die USA. Sancho hatte einst von 2017 bis 2021 in Dortmund den Sprung zum internationalen Topstar geschafft und war in der Rückrunde 2023/24 für eine halbjährige Leihe nach Westfalen zurückgekehrt.

    Zuletzt erhielt die Hoffnung der BVB-Fans, Sancho bald erneut im Team zu haben, immer mehr Nahrung. Laut Ruhr Nachrichten wächst bei Dortmunds Verantwortlichen die Überzeugung, den englischen Superdribbler auch für den Spielstil unter Kovac gebrauchen zu können. Sancho ist noch bis Saisonende an Aston Villa verliehen, wo er zuletzt aufsteigende Form zeigte. Da sein Vertrag bei Manchester United Ende Juni ausläuft und er bei den Red Devils keine Zukunft mehr hat, wäre der 26-Jährige ablösefrei zu haben. Der BVB soll bereit sein, ihm für eine erneute Rückkehr ein Gehalt in Höhe von bis zu sieben Millionen Euro pro Jahr zu bieten.

  • Die Saison des BVB trudelt langsam aus

    Dortmund braucht im Sommer Verstärkung im Kreativbereich, da in Julian Brandt ein Unterschiedsspieler mit Ablauf seines Vertrages den Verein ablösefrei verlassen wird. Mit Nico Schlotterbeck hat derweil einer der Eckpfeiler der Mannschaft einen neuen, bis 2031 datierten Vertrag unterschrieben. Darin soll jedoch eine Ausstiegsklausel enthalten sein, mittels derer der Innenverteidiger den BVB schon nach der WM für eine Handvoll Klubs und 60 Millionen Euro Ablöse verlassen könnte.

    Die laufende Saison trudelt für Kovac, dessen Vertrag bis Sommer 2027 läuft, und dessen Elf derzeit aus. Der Meistertitel ist angesichts von zwölf Punkten Rückstand auf Tabellenführer Bayern München nur noch rein theoretisch möglich, die Qualifikation für die Champions League ist bei zwölf Punkten Vorsprung auf Rang fünf (Bayer Leverkusen) so gut wie eingetütet. An den verbleibenden fünf Spieltagen, die mit einem Auswärtsauftritt bei der TSG Hoffenheim am Samstag beginnen, geht es für den BVB indes nur noch darum, Platz zwei zu verteidigen. Auch hier ist der Vorsprung mit acht Punkten mehr als der drittplatzierte VfB Stuttgart komfortabel.

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  • NIKO KOVAC BORUSSIA DORTMUNDGetty Images

    Die nächsten Spiele des BVB

    Termin

    Spiel

    18. April, 15.30 Uhr

    TSG Hoffenheim - BVB (Bundesliga)

    26. April, 17.30 Uhr

    BVB - SC Freiburg (Bundesliga)

    3. Mai, 17.30 Uhr

    Borussia Mönchengladbach - BVB (Bundesliga)

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.