Germany U21 v Latvia U21 - 2025 UEFA European Under-21 Championship QualifierGetty Images Sport

Transfercoup beim BVB? Deutscher U21-Star offenbar als Guirassy-Nachfolger im Gespräch

Wie Sky berichtet, habe der BVB Interesse an einer Verpflichtung von Nicolo Tresoldi angemeldet. Bereits vor wenigen Tage hatte der Pay-TV-Sender enthüllt, dass der 21-Jährige hinter den Kulissen den nächsten Schritt in seiner Karriere plane und im Sommer zu einem Klub wechseln wolle, der in der Champions League spielt.

  • Tresoldi-Berater wohl schon in Gesprächen - Bayer Leverkusen als BVB-Konkurrent

    Demnach würde die Entourage von Tresoldi, der aktuell für Club Brügge spielt, bereits Gespräche hinter verschlossenen Türen mit Klubs aus Spanien, Italien und Deutschland führen. Konkrete Klubs wurden damals nicht genannt, doch das ist nun anders.

    Neben dem BVB soll es aus der Bundesliga auch Interesse von Bayer Leverkusen geben, allerdings nur bei einem Abgang von Christian Kofane konkret werden. Aus der Premier League werden Arsenal und Tottenham mit Tresoldi in der Verbindung gebracht.

    Der deutsche U21-Nationalspieler wäre laut Sky ab einer Ablösesumme in Höhe von 25 bis 30 Millionen Euro zu haben. Eine Summe, die für den BVB dann durchaus realisierbar wäre, wenn Serhou Guirassy den Klub im Sommer verlassen würde. Denn dann würde der BVB durch den Abgang des Top-Stürmers mindestens 35 Millionen Euro einnehmen. 

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  • GuirassyGetty Images

    Guirassy-Abschied vom BVB im Sommer?

    In dieser Höhe soll sich nämlich nach Angaben der Bild-Zeitung die Ausstiegsklausel des Guineers bewegen, die allerdings nur für die Top-Klubs Real Madrid, Barcelona, Manchester United, Manchester City, Arsenal, Chelsea oder Liverpool in Europa gelten soll. 

    Über ein etwaiges Interesse dieser Klubs ist bis dato nichts bekannt, allerdings sollen die AC Milan und Tottenham Interesse an einer Verpflichtung des 30-Jährigen signalisiert haben. Zudem soll Guirassys Bruder und Berater den Angreifer schon im Sommer aktiv bei kaufkräftigen Klubs aus Saudi-Arabien angeboten haben, um Guirassy den letzten dicken Vertrag seiner Karriere zu ermöglichen.

    In den genannten Fällen könnte der BVB, bei dem Guirassy noch bis 2028 unter Vertrag steht, frei über eine Ablösesumme verhandeln und hätte das Heft des Handelns im Falle eines Wechselwunschs des Angreifers in der Hand. Eine Entscheidung über seine Zukunft wolle Guirassy nach Angaben der Bild erst nach Saisonende - also frühestens Ende Mai - treffen.

  • Tresoldi U21Getty Images

    Tresoldi: Wechsel zu Italien oder Argentinien?

    Tresoldi spielt indes schon jetzt die beste Saison seiner noch jungen Karriere. Erst im Sommer war er von Hannover 96 nach Brügge gewechselt, unterschrieb dort einen Vertrag bis 2029 und schlug dort voll ein. In 48 Pflichtspielen hält er aktuell bei 14 Toren und fünf Vorlagen, schnupperte zudem erstmals Champions-League-Luft und stellte sein Können auch dort schon unter Beweis (3 Tore in 10 Spielen).

    Seine Leistungen haben nicht nur Klubs von internationalem Format nun auf den Plan gerufen, sondern auch andere große Nationalmannschaften. Zwar durchlief Tresoldi seit der U19 sämtliche deutsche U-Nationalmannschaften, ein A-Länderspiel hat er aber noch nicht auf dem Buckel. Deshalb sollen dem Vernehmen nach nun der argentinische und der italienische Fußballverband locken. Tresoldi wurde in Cagliari geboren, seine Mutter stammt aus Argentinien. Priorität soll für Tresoldi aber nach wie vor eine Länderspielkarriere für Deutschland haben. 

    Für die U21-Auswahl von Antonio Di Salvo ist Tresoldi sowas wie die Lebensversicherung. In der laufenden EM-Qualifikation kommt er auf sechs Tore in sechs Spielen. Zuletzt traf er gegen Nordirland doppelt, am Dienstag kommt es zum Topduell und vorgezogenen Endspiel um das EM-Ticket gegen Griechenland.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (34 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.