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Trainer-Coup geplant? BVB nimmt offenbar Strategen des HSV ins Visier

Borussia Dortmund hat bei der Suche nach frischem Blut für die Trainerbank offenbar ein Auge auf den hohen Norden geworfen. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, ist Loic Fave, der aktuelle Assistent von HSV-Cheftrainer Merlin Polzin, ein heißer Kandidat bei den Westfalen.

  • Der 33-Jährige gilt als einer der spannendsten Strategen der neuen Trainergeneration und besitzt bereits die begehrte UEFA-Pro-Lizenz. Doch wer nun glaubt, Fave solle direkt das Erbe von Niko Kovac antreten, irrt. 

    Die Dortmunder Pläne zielen dem Bericht nach auf die U23 ab. Die Drittliga-Reserve, derzeit in der Regionalliga West aktiv, wird aktuell von Daniel Rios betreut, der bereits seit 2016 in verschiedenen Funktionen für den BVB-Nachwuchs tätig ist. 

    Intern wird Faves Name jedoch bereits intensiv diskutiert, sollte es "früher oder später" zu einer Neubesetzung auf dem Posten des U23-Cheftrainers kommen.

  • Hamburger SV - Team PresentationGetty Images Sport

    Fave war bereits bei St. Pauli und in Basel

    Für Fave spricht sein beeindruckendes Portfolio: Er fungiert beim HSV nicht nur als Co-Trainer des Bundesliga-Teams, sondern ist parallel als sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) tätig. Diese Doppelfunktion macht ihn zur Idealbesetzung für den BVB-Unterbau, wo die Verzahnung zwischen Profis und Talenten oberste Priorität genießt. Mit der Ausbildung von Top-Talenten kennt sich der gebürtige Hamburger, der in seiner Vita auch Stationen beim FC St. Pauli und dem FC Basel vorweisen kann, bestens aus.

    Ein Wechsel wäre jedoch kein Schnäppchen. Faves Arbeitspapier in der Hansestadt ist noch bis zum Sommer 2027 datiert. Sollten die Dortmunder Verantwortlichen ihre Fühler konkret ausstrecken, würde den Rothosen eine entsprechende Ablösesumme winken. 

  • U23 des BVB erwies sich als Trainer-Sprungbrett

    In der Vergangenheit erwies sich die Dortmunder U23 immer wieder als Karriereturbo für Übungsleiter. Namen wie David Wagner, Daniel Farke und Enrico Maaßen schafften von dort aus den Sprung in den Profibereich. 

    Zuletzt war es Mike Tullberg, der sich über die Ausbildungsteams der Borussia sogar für ein kurzes Interims-Engagement bei den Profis empfahl, bevor Kovac übernahm und jetzt den FC Midtjylland trainiert.

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  • BVB, Spielplan: Die nächsten Spiele von Borussia Dortmund

    TerminSpiel
    03.05., 17.30 Uhr Mönchengladbach - BVB 
    08.05., 20.30 Uhr BVB - Frankfurt 
    16.05., 15.30 UhrBremen - BVB

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.