Das käme den Bayern entgegen, immerhin möchten die Münchner bekanntermaßen gerne Olises bis 2029 laufenden Vertrag verlängern, sehen sie in ihm doch einen Superstar der Gegenwart und Zukunft. Dass Olise und seine Berater bisher angeblich nicht auf die konkreten Gesprächsangebote der Münchner reagierten, soll für Skepsis gesorgt haben an der Säbener Straße.
Ebenfalls weniger gut aus Sicht der Münchner: Wenn man den Ausführungen im Artikel glauben mag, soll Michael Olise mittlerweile sehr genau wissen, dass so gut wie jeder europäischer Eliteklub ihn auf dem Zettel hat und er soll planen, nach dem Turnier seine Situation gemeinsam mit seinem Umfeld detailliert zu analysieren. Bedeutet: Es kann sein, dass Olise am Ende dieser Analyse beschließt, bei den Münchnern seinen Wechselwunsch zu hinterlegen.
Die Bayern haben zuletzt mehrmals erklärt, dass ein Verkauf des Franzosen, der bei der WM an seine Spitzenleistungen im Verein nahtlos angeknüpft hat, in diesem Sommer nicht in Frage kommt. "Für einen Spieler wie Olise gibt es kein Preisschild, das uns zucken lassen würde", sagte zuletzt etwa Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge.