Schon am Mittwoch sollen sich die beiden während des Trainings erstmals gestritten haben. Real kündigte ein Disziplinarverfahren gegen die beiden Streithähne an.
Auslöser des Konflikts soll gewesen sein, dass sich Valverde zu Beginn einer Trainingseinheit geweigert habe, Tchouameni die Hand zu geben. Die feindliche Stimmung zwischen dem Uruguayer und Franzosen habe sich dem Bericht zufolge während des Trainings hochgeschaukelt, schließlich soll Valverde in der Kabine - unbeabsichtigt und nicht ausgelöst durch einen Schlag seines Teamkollegen - eine Prellung samt Platzwunde erlitten haben. Mehrere Teammitglieder mussten zum Schlichten eingreifen. In der Kabine wurde laut Marca anschließend eine Krisensitzung abgehalten.
Am späten Donnerstagabend äußerte sich Valverde selbst via Social Media: "Gestern kam es während einer Trainingseinheit zu einem Zwischenfall mit einem Teamkollegen. In einer Mannschaft können solche Dinge vorkommen und werden in der Regel intern geklärt, ohne dass sie an die Öffentlichkeit gelangen. Offensichtlich steckt jemand dahinter, der solch eine Geschichte schnell verbreitet. Und in einer titellosen Saison wird alles aufgebauscht", schrieb er.
"Heute ist es zu einer weiteren Meinungsverschiedenheit gekommen. Während des Streits bin ich gegen einen Tisch gestoßen, wodurch ich mir eine kleine Schnittwunde an der Stirn zugezogen habe, die einen Routinebesuch im Krankenhaus erforderlich gemacht hat. Zu keinem Zeitpunkt hat mich mein Teamkollege geschlagen, und ich habe ihn auch nicht geschlagen", stellte der Uruguayer klar. "Es tut mir leid. Es tut mir wirklich leid, denn diese Situation bei Real tut mir weh, dieser Moment, den wir gerade durchleben, tut mir weh", so Valverde.