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Nils-Ole BookGetty

Ole Book einer der Hauptgründe? BVB arbeitet offenbar an völlig neuer Transfer-Strategie

Aus einem Bericht des kicker geht hervor, dass sich die Dortmunder auf der Suche nach neuen Spielern künftig verstärkt in er 2. Bundesliga umsehen könnten. Grund dafür sei vor allem Book, der das deutsche Unterhaus angesichts seiner vergangenen Tätigkeit bei der SV Elversberg bestens kennt.

  • Die Vorteile dieser neuen Ausrichtung liegen auf der Hand. Die Integration zumeist inländischer Spieler in ein neues Umfeld fällt in der Regel leichter, zudem sind die Ablösesummen von Zweitliga-Profis deutlich unter dem Niveau des Oberhauses oder anderer europäischer Topligen.

    Weiter schreibt das Fachmagazin, dass sich der BVB auch einen gewissen Erfolgshunger von Neuverpflichtungen erwartet, die viele Spieler aus der 2. Bundesliga mitbringen. Generell soll Ehrgeiz künftig wieder ein wichtigeres Kriterium bei Transfers in Dortmund werden.

  • Kennet EichhornGetty Images

    Kommt Kennet Eichhorn von der Berliner Hertha?

    Hinsichtlich dessen soll Kennet Eichhorn ein "ganz heißer Kandidat" beim BVB sein. Der 16-jährige Shootingstar von Hertha BSC bringt in vielerlei Hinsicht das mit, was sich die Schwarzgelben von künftigen Neuverpflichtungen erwarten könnten.

    Als spielintelligenter und gleichzeitig zweikampfstarker und körperlich robuster Mittelfeldspieler bringt Eichhorn trotz seines jungen Alters schon Qualitäten mit, mit denen er sich in der Bundesliga behaupten könnte. Darüber hinaus fällt die Ablösesumme, die im niedrigen zweistelligen Millionenbereich liegen soll, vergleichsweise noch dank einer Ausstiegsklausel gering aus.

    Gleichwohl müsste sich der BVB gegen zahlreiche andere Interessenten im In- und Ausland durchsetzen. Beim FC Bayern München soll Eichhorn ebenso auf der Liste stehen wie bei Bayer 04 Leverkusen, RB Leipzig oder Manchester City.

  • FC St. Pauli 1910 v Borussia Mönchengladbach - BundesligaGetty Images Sport

    Julian Weigl letzter Dortmunder Feldspiele aus der 2. Bundesliga

    Der bislang letzte BVB-Zugang aus dem Unterhaus war Ersatzkeeper Alexander Meyer, der im Sommer 2022 von Jahn Regensburg zu den Schwarzgelben wechselte. Grenzt man die Suchkriterien auf "nur Feldspieler" ein, muss man sogar noch ein paar Jahre mehr zurückgehen.

    Julian Weigl ist der letzte nicht Nicht-Torwart, den Dortmund aus der 2. Bundesliga holte. Er kam 2015 vom damaligen Zweitligisten 1860 München.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.