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Karim AdeyemiGetty

Neuer Klub meldet angeblich Interesse an! Wende im Transferpoker um BVB-Star?

Borussia Dortmund könnte der Verlust von Karim Adeyemi an Richtung Saudi Pro League drohen. Nach Informationen von Sky Sport aus der Schweiz steht der Flügelstürmer des BVB ganz oben auf der Wunschliste von Al-Ahli.

  • Die Verantwortlichen des saudischen Traditionsvereins basteln im Hintergrund bereits an mehreren Szenarien für das anstehende Transferfenster, um den eigenen Kader weiter aufzurüsten. Ein zentraler Faktor in den Überlegungen des Klubs ist laut des Berichts der deutsche Nationalspieler, sollte Riyad Mahrez den Verein verlassen.

    Der 35-jährige Algerier, der zwischen 2018 und 2023 für Manchester City auflief, gilt beim Wüsten-Klub zwar weiterhin als Schlüsselspieler. Dies Möglichkeit eines potenziellen Abschieds wird intern jedoch offenbar längst durchgespielt. 

  • VfB Stuttgart v Borussia Dortmund - BundesligaGetty Images Sport

    Folgt Adeyemi auf Mahrez?

    Adeyemi wird von Al-Ahli für seine Schnelligkeit, die Fähigkeit, Gegner im Eins-gegen-eins auszuspielen sowie seine offensive Vielseitigkeit geschätzt. Das Profil des schnellen Angreifers passt exakt in das Anforderungsprofil der sportlichen Führung des Klubs.

    Ein konkretes Angebot oder eine Übereinkunft zwischen den beteiligten Parteien liegt zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch nicht vor. Die Verantwortlichen in Saudi-Arabien sondieren den Markt demnach zunächst defensiv, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.

    Die Dynamik soll sich erst verändern, wenn Klarheit auf der Abgangsseite herrscht. Alles hängt von der Zukunft von Mahrez ab. Sollte der Algerier den Verein tatsächlich verlassen, wird mit einer sofortigen Kontaktaufnahme in Richtung Adeyemi gerechnet.

  • Adeyemi könnte den BVB verlassen

    Adeyemi geht in der kommenden Saison ins letzte Jahr seines Vertrags, wäre also im Sommer 2027 ablösefrei, sollte der BVB mit dem Angreifer, der seit 2022 für Borussia Dortmund spielt, keine Verlängerung des Arbeitspapiers bewerkstelligen können.

    Laut eines Berichts der Bild von Anfang Juni dürfte dieses Unterfangen aber schwierig werden oder sogar zum Scheitern verurteilt sein, denn angeblich würden beide Parteien derzeit Welten trennen. Adeyemi soll aktuell etwa 6,5 Millionen Euro jährlich verdienen, fordere aber über zehn Millionen. 

    Zudem hätten Adeyemi und seine Berater gerne eine Ausstiegsklausel, so die Bild weiter. Angesichts der eklatanten Schwankungen, die der 24-Jährige immer wieder in seinen Leistungen aufweist, dürften die Verantwortlichen beim BVB kaum vollumfänglich auf dessen Forderungen eingehen. Laut eines aktuellen Berichts der Ruhr Nachrichten soll es "mittlerweile zu Verstimmungen" bei den BVB-Bossen gekommen sein, da die Verhandlungen mit Adeyemi ins Stocken geraten sind.

    Adeyemi ist weit davon entfernt, Stammspieler unter Niko Kovac zu sein. In der Liga kommt er auf 28 Einsätze von durchschnittlich 42 Minuten, im Kalenderjahr 2026 gelangen ihm in Meisterschaft und Champions League zusammengenommen vier Tore.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.