Lionel Messi ArgentinaGetty Images

Mit Lionel Messi feierte er riesige Erfolge: Real Madrid plant wohl Trainerhammer

Bei den Spekulationen um einen Trainerwechsel beim spanischen Edelklub Real Madrid taucht ein neuer Name auf: der von Weltmeistermacher Lionel Scaloni.

  • In der spanischen Radiosendung El Partidazo de COPE heißt es, die Königlichen hätten Kontakt zum argentinischen Nationaltrainer aufgenommen und die Möglichkeit eines Wechsels nach Madrid zur neuen Saison abgeklopft.

    Scaloni, der einst einen Großteil seiner Profilaufbahn in Spanien verbrachte, bereitet sich aktuell auf die Weltmeisterschaftsendrunde mit seiner Albiceleste vor. Der Titelverteidiger gilt als einer der heißen Anwärter auf den Triumph in den USA, Kanada und Mexiko. Scalonis Vertrag läuft noch bis Ende Dezember 2026.

    Angesprochen auf ein mögliches Ende seines Engagements beim Verband AFA nach dem Turnier sagte Scaloni im März: "Ich denke an die bevorstehenden Aufgaben und nicht zu weit in die Zukunft. Das ist nicht zielführend, sondern lenkt nur ab. Ich habe zu unserem Präsidenten (Claudio Tapia, d. Red.) ein tolles Verhältnis. Sollte es nötig sein, dass wir uns zusammensetzen und reden, dann werde ich das ohne zu zögern tun."

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  • Der 47-Jährige übernahm Argentiniens A-Nationalmannschaft im Sommer 2018 zunächst als Übergangslösung. Zuvor hatte Scaloni die U20 trainiert. Nach mehreren dicken Enttäuschungen in den Jahren zuvor stabilisierte er die Truppe um Kapitän Lionel Messi und führte sie schließlich zu drei großen Erfolgen: 2021 gewann die Albiceleste die Copa America in Brasilien und ein Jahr später die Weltmeisterschaft in Katar. 2022 wurde Scaloni zum Welttrainer des Jahres gekürt. 

    Es folgte 2024 der erneute Gewinn der Südamerikameisterschaft.

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    Arbeloa-Nachfolge: Bei Real Madrid werden mehrere großen Namen gehandelt

    Bei Real ist aktuell offen, ob Interimstrainer Alvaro Arbeloa (43) weitermachen darf. Angesichts der drohenden titellosen Saison gilt es aber als wahrscheinlich, dass sich der mächtige Klubchef Florentino Perez (79) dafür entscheidet, einen neuen Übungsleiter für sein Starensemble zu verpflichten. Der Präsident klopft daher mögliche Optionen ab, unter anderem eben Scaloni.

    Als heißer Kandidat gilt außerdem Benfica-Coach Jose Mourinho (63), der angeblich gerne nach Madrid zurückkehren möchte. Dort arbeitete er bereits zwischen 2010 und 2013. Gehandelt werden dazu Frankreichs scheidender Nationaltrainer Didier Deschamps (57), Red Bulls Fußballchef Jürgen Klopp (58) sowie Como-Erfolgstrainer Cesc Fabregas (38). Gerüchteweise soll auch Sebastian Hoeneß (43) vom VfB Stuttgart bei den Real-Bossen hohes Ansehen genießen.

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    Lionel Scalonis Bilanz als argentinischer Nationaltrainer

    • Spiele: 92
    • Siege: 69
    • Unentschieden: 14
    • Niederlagen: 9
    • Torverhältnis: 204:57
    • Punkteschnitt: 2,40
    • Titel: 3