Flügelspieler Michael Olise vom FC Bayern München droht nach dem 1:0-Sieg gegen PSG in der Champions League womöglich eine Strafe. Grund sind seine Schienbeinschoner.
ImagoKuriose Aktion direkt vor der Einwechslung gegen PSG: Droht Michael Olise vom FC Bayern von der UEFA ein Nachspiel?
Getty Images SportWAS IST PASSIERT?
Olise war beim Heimspiel der Bayern beim Stand von 1:0 für Leroy Sané eingewechselt worden. TV-Kameras fingen ihn dabei ein, wie er ohne Schienbeinschützer auf den Rasen wollte, aber vom Vierten Offiziellen daran gehindert wurde. Olise stopfte sich daraufhin kleine Schienbeinschoner in die Stutzen.
Als der Offizielle jedoch nicht mehr hinschaute, zog Olise die Schienbeinschoner wieder heraus und warf sie hinter sich, bevor er aufs Spielfeld rannte. Ein Mitarbeiter der Bayern sammelte die Ausrüstungsstücke daraufhin ein.
DAS VIDEO ZUR NEWS:
Getty ImagesWAS IST DER HINTERGRUND?
Die Regeln der IFAB (International Football Association Board) sehen vor, dass Schienbeinschoner aus passendem Material und passender Größe getragen und von den Socken bedeckt sein müssen. Die Spieler sind dabei selbst verantwortlich für ihr Equipment.
Da Olises Regelverstoß im Video so offensichtlich ist, könnte auf ihn nun eine Strafe durch die UEFA zukommen. Das berichtet etwa die englische Boulevardzeitung Sun.
WIE GEHT ES WEITER?
Das nächste Champions-League-Duell für die Bayern steht am 10. Dezember an: Das Auswärtsspiel gegen Schachtjor Donezk wird dabei in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen ausgetragen.
In der Bundesliga geht es am Samstagabend (18.30 Uhr) zu Borussia Dortmund.
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