De Bruyne(C)Getty Images

Kevin De Bruyne vor bitterem Aus bei Napoli - und einem spektakulären Transfer?

Wie die L'Equipe berichtet, will die SSC Neapel den 35 Jahre alten offensiven Mittelfeldspieler noch in diesem Sommer und trotz laufenden Vertrags loswerden. 

  • De Bruyne bei Napoli angeblich vor dem Aus

    Dem Bericht zufolge habe De Bruyne die Vereinsverantwortlichen "nicht davon überzeugen" können, "das Abenteuer fortzusetzen. Mehrere Spielervermittler wurden beauftragt, einen neuen Verein für ihn zu finden".

    De Bruyne war nach zehn überaus erfolgreichen Jahren bei Manchester City im vergangenen Sommer ablösefrei zu Napoli gewechselt, kam am Ende seiner ersten Saison in der Serie A aber aufgrund einer schweren Muskelverletzung, die ihn fast ein halbes Jahr außer Gefecht setzte, auf nur 21 Pflichtspiele. In denen gelangen dem einst so gefeierten Belgier immerhin fünf Tore und vier Vorlagen. Die Verletzung am Beinbeuger hatte sich De Bruyne höchst kurios bei der Ausführung eines Elfmeters zugezogen. 

    Napoli wurde Vizemeister, will nun aber dennoch das Kapitel De Bruyne schließen.

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  • De BruyneGetty Images

    Kevin De Bruyne: Romantische Rückkehr - oder Saudi-Arabien als "glaubwürdige Option"?

    Wohin es den Routinier ziehen könnte, ist noch unklar. Allerdings spekuliert die französische Sporttageszeitung, dass kaum ein europäischer Top-Klub noch einmal das Wagnis mit dem immer verletzungsanfälliger gewordenenen De Bruyne eingehen werde. 

    "Angesichts seines Alters scheinen die Chancen auf einen Wechsel zu einem großen europäischen Verein begrenzt", schreibt die L'Equipe und hält stattdessen einen Wechsel in die Türkei oder nach Saudi Arabien für "eine glaubwürdige Option". Angeblich soll De Bruyne bereits Galatsaray angeboten worden sein, allerdings habe Trainer Okan Buruk sein Veto eingelegt.

    Womöglich könnte es De Bruyne im Karriereherbst auch noch einmal an den Ort zurückführen, wo einst alles angefangen hat. Der 35-Jährige begann seine Weltkarriere einst bei KRC Genk, der auf der Zehnerposition durch den bevorstehenden Abgang von Supertalent Konstantinos Karetsas zum BVB durchaus Bedarf haben könnte.

    De Bruyne wird nun im Urlaub seine Zukunftsoptionen abwägen. Zuletzt erlebte er mit der belgischen Nationalmannschaft sein aller Voraussicht nach letztes großes Turnier und scheiterte nach einer klaren Leistungssteigerung im Vergleich zur äußerst rumpeligen Gruppenphase und dem glücklich gewonnenen Sechzehntelfinale gegen den Senegal erst am späteren Weltmeister Spanien im Viertelfinale. Belgien war das einzige Team, das der Furia Roja einen Gegentreffer einschenken konnte.

    De Bruyne erzielte im Turnierverlauf einen Treffer beim 5:1-Kantersieg zum Abschluss der Gruppenphase gegen Neuseeland. Im Achtelfinale gegen Gastgeber USA, das von Misstönen aufgrund der Begnadigung des eigentlich rotgesperrten US-Stürmers Folarin Balogun begleitet wurde, saß er 90 Minuten lang auf der Bank.

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