Trotz der Misstöne vor, während und nach dem desaströsen WM-Abschneiden stärkten nicht nur Spieler wie Joshua Kimmich oder Kai Havertz Nagelsmann demonstrativ den Rücken, sondern auch DFB-Sportdirektor Rudi Völler.
"Es hieß ja, dass ich ihn immer verteidigen würde. Aber das hat er gar nicht nötig. Ich halte ihn für einen Top-Trainer. Ich finde, dass er wahrscheinlich noch der richtige ist. Aber ich bin natürlich auch nicht alleine beim DFB. Ich finde immer noch, dass er die richtige Person am richtigen Ort ist. Wir tun gut daran, uns zu sammeln und uns dann zusammenzusetzen", sagte Völler.
Wesentlich schärfer forderte Ex-Nationalspieler Mats Hummels Konsequenzen: "Auf verantwortlicher Seite", sagte der Weltmeister von 2014, "schreit das nach Konsequenzen." Fußball sei "zu sehr Leistungssport", als dass nun nicht alles diskutiert werde - auch eine Zukunft ohne Nagelsmann.
Würde Klopp im Fall der Fälle am Ende doch aus dem Schatten auf die Bühne treten? "Da hab ich noch nicht drüber nachgedacht. [...] Aber es ist jetzt absolut nicht der Moment, darüber zu reden. Ich hab einen Job, den ich sehr gerne mache. Soweit ich gehört habe, ist das kein Halbtagsjob. Es gibt keinen Grund, draufzuhauen. Julian hat recht. Die Mannschaft wollte, aber sie konnte in bestimmten Situationen nicht."