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Konstantinos KaretsasGetty Images

FC Bayerns Vincent Kompany war auch schon dran: BVB macht bei 35-Millionen-Euro-Spieler wohl ernst

Der BVB hat sich vergangene Woche mit Kostas Karetsas getroffen, um einen Transfer des begehrten offensiven Mittelfeldspielers auszuloten. Das berichtet Transferinsider Sacha Tavolieri. Allerdings gebe es einen großen Haken: KRC Genk verlange satte 35 Millionen Euro für das erst 18 Jahre junge Ausnahmetalent. Ein Preis, den der BVB keinesfalls bezahlen wolle.

  • VINCENT KOMPANY BAYERN MÜNCHEN IMAGO / Jan Huebner

    Karetsas und Kompany kennen sich vom RSC Anderlecht

    Karetsas kommt aus der Jugend vom RSC Anderlecht, wo er einst auch Vincent Kompany begegnete. Der belgische Erfolgstrainer, der von 2019 bis 2022 beim RSC als (Spieler-)Trainer arbeitete, habe Karetsas auch schon als potenziellen Neuzugang beim FC Bayern im Blick gehabt. Das berichtete Het Laatste Nieuws im vergangenen Frühjahr.

    2023 wechselte der aktuell jüngste griechische Nationalspieler der Geschichte von Anderlecht nach Genk, wo er spätestens mit der laufenden Saison endgültig den Durchbruch schaffte. Karetsas steht in 48 Pflichtspielen bei drei Toren und überragenden 18 Torvorlagen. Längst zählt er zum absoluten Stammpersonal des belgischen Erstligisten.

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  • SOCCER EL D5 KRC GENK VS FC BASELAFP

    Karetsas könnte beim BVB der Brandt-Ersatz werden

    Karetsas kann sowohl auf dem rechten Flügel als auch als Zehner agieren und wäre mit Blick auf den Abgang von Julian Brandt im Sommer eine ideale Besetzung für die Dortmunder Offensive. Allerdings hat Genk bei Karetsas alle Karten in der Hand. Der Vertrag des griechischen Ausnahmetalents läuft noch bis 2029.

    Dass sich die Belgier auf Verhandlungen mit dem BVB einlassen und deutlich von ihren Ablöseforderungen abrücken, darf erstmal bezweifelt werden. Dennoch passt Karetsas ins Beuteschema des neuen Sportdirektors Ole Book und durch mögliche Verkäufe im Sommer von Karim Adeyemi und Serhou Guirassy wären die finanziellen Grenzen, in denen er sich aktuell beim BVB bewegen muss, auch nicht mehr so eng.

  • Borussia steht angeblich kurz vor Gadou-Transfer

    Mit Joane Gadou steht der erste große Sommertransfer der Dortmunder offenbar schon fest. 20 Millionen Euro soll der hochtalentierte Innenverteidiger von RB Salzburg kosten. Der Deal gilt nur noch als Formsache.

    Bei Karetsas sollen die Schwarzgelben bereits im Winter vorstellig geworden und mit dem 35-Millionen-Euro-Preisschild von Genk abgeblitzt sein.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.