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"Das war ein bisschen unglücklich!" BVB-Trainer Niko Kovac stellt Wirbel um Nico Schlotterbeck klar

Nico Schlotterbeck hat zuletzt im Kreise der deutschen Nationalmannschaft eine bevorstehende Vertragsverlängerung bei Borussia Dortmund in aller Deutlichkeit dementiert. BVB-Trainer Niko Kovac hat den Innenverteidiger dazu in Schutz genommen, fand aber eine bestimmte Äußerung nicht besonders gelungen.

  • Auf die Frage, ob er von der Thematik inzwischen genervt sei, sagte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Bundesligaspiel beim VfB Stuttgart (Samstag, 18.30 Uhr): "Ich glaube nicht, dass Schlotti für Schlagzeilen gesorgt hat, sondern diejenigen, die das publiziert und etwas in die Welt gesetzt haben, was so nicht ganz gestimmt hat. Das weiß der Klub, das weiß der Schlotti und er hat das absolute Recht, das auch klarzustellen."

    Kovac führte aus: "Man kann nicht irgendetwas behaupten, was nicht stimmt. Diejenigen, die das publiziert haben, werden dann nicht zur Rechenschaft gezogen, sondern da muss der Schlotti sich erklären. Der Schlotti hat nichts falsch gemacht, sondern lediglich gesagt, dass etwas erklärt wurde, was überhaupt nicht der Wahrheit entspricht, sondern eine Lüge war."

  • Niko KovacGetty

    Kovac über Schlotterbeck: "Bisschen unglücklich"

    Auf erneute Nachfrage zu den Ausführungen des Nationalspielers, der suggerierte, dass die Verhandlungen nach dem Wechsel auf dem Posten des Sportdirektors von Sebastian Kehl zu Ole Book nun eine Art Rückschlag erlitten haben, sagte der 54-Jährige: "Ich glaube, dass der Klub schon alles gesagt hat. Dass der Name Sebastian Kehl gefallen ist, ist unglücklich gewesen, also zufällig."

    Kovac weiter: "Es geht in erster Linie darum, dass man mit dem BVB spricht. Ich denke mir, das wollte der Schlotti sagen. Jetzt spricht er mit Ole - aber es ist ja der BVB. Von daher war das ein bisschen unglücklich."

    Der Trainer äußerte sich zudem erneut zuversichtlich, dass Schlotterbeck das Angebot zur vorzeitigen Vertragsverlängerungen annehmen wird. "Ich bin selbst sehr positiv und bleibe das auch. Das ist ein richtig guter Spieler. Ein Spieler, den wir brauchen und den wir alle lieben. Wir werden alles tun, dass er bei uns bleibt", sagte er.

  • Schlotterbeck lässt mit Vertragsaussagen aufhorchen

    Schlotterbeck hatte nach dem 2:1-Sieg des DFB-Teams am Montagabend gegen Ghana die Berichte über eine Einigung im Vertragspoker mit den Schwarzgelben vehement zurückgewiesen und damit neuen Raum für Spekulationen geschaffen.

    "Dass die Unterschrift kurz bevorsteht, so weit sind wir leider noch nicht. Deshalb muss ich das auch mal ansprechen. Ich sage ganz ehrlich, dass ich das klar dementieren muss. Ich habe lange mit Sebastian (Kehl, d.Red.) verhandelt, der ist jetzt nicht mehr da. Ich hätte wahrscheinlich in den nächsten Wochen eine Entscheidung getroffen. Jetzt hat sich die Situation schon ein bisschen verändert, das muss ich einfach schauen", erklärte der 26-Jährige.

    Beim BVB wird intern vermutet, dass Schlotterbeck den Hinweis auf den Wechsel von Book zu Kehl nutzt, um sich etwas mehr Zeit zum Nachdenken zu verschaffen, hieß es in Medienberichten. Zudem gäbe es keine Pläne seitens des Klubs, das Angebot zurückzuziehen, da sich die Dinge noch innerhalb des vereinbarten Zeitrahmens bewegen.

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  • NICO SCHLOTTERBECK BORUSSIA DORTMUNDGetty Images

    BVB - Spielplan: Die nächsten Spiele von Borussia Dortmund

    • 4. April, 18.30 Uhr: VfB Stuttgart - BVB (Bundesliga) 
    • 11. April, 15.30 Uhr: BVB - Bayer Leverkusen (Bundesliga) 
    • 18. April, 15.30 Uhr: TSG Hoffenheim - BVB (Bundesliga)

Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.