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Tchouameni(C)Getty Images

"Das stimmt einfach nicht": Real-Madrid-Star Aurelien Tchouameni wehrt sich gegen schwerwiegende Vorwürfe

Real Madrids Mittelfeldspieler Aurelien Tchouameni hat sich zu dem Kabinen-Eklat bei Real Madrid vor einigen Wochen geäußert und gegen schwere Vorwürfe gewehrt.

  • Aurelien Tchouameni stellt zu Kabinen-Eklat bei Real Madrid klar: "Wurde aufgebauscht"

    "Natürlich sind einige Dinge passiert, ihr konntet es alle lesen und hören. Aber die Sache wurde aufgebauscht. Wenn man bei Real Madrid spielt, löst eben alles eine immense Reaktion aus. Aber es wurde viel Schwachsinn in der Presse verbreitet", betonte Tchouameni bei einer Pressekonferenz im WM-Trainingslager der französischen Nationalmannschaft.

    Anfang Mai war es im Real-Training zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Tchouameni und Mittelfeldkollege Fede Valverde gekommen. Die Sache eskalierte sogar derart, dass Valverde mit einem Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus musste - laut offiziellem Real-Sprech auf einen unglücklichen Aufprall des Uruguayers auf einem Tisch zurückzuführen.

    Medienberichte, wonach sich zwischen Tchouameni und Valverde eine Kabinenschlägerei entwickelt haben soll, wies der Franzose erneut entschieden zurück: "Ich habe gelesen, dass es einen Kampf gab und ich ihn geschlagen haben soll. Das stimmt einfach nicht. Näher werde ich darauf nicht eingehen."

    Unmittelbar nach dem Vorfall hatte sich Tchouameni mit einem öffentlichen Statement bei den Real-Fans entschuldigt. Valverde betonte derweil, dass sein Mitspieler ihn nicht geschlagen habe, vom Verein wurden die beiden Streithähne aufgrund ihres Disputes zu einer saftigen Geldstrafe in Höhe von jeweils 500.000 Euro verdonnert.

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  • Federico Valverde Aurelien TchouameniGetty Images

    Tchouameni: Kein böses Blut zwischen ihm und Valverde

    "Das Wichtigste ist, dass der Verein weiß, was passiert ist", führte Tchouameni nun aus. "In einer Kabine passieren so viele Dinge, von denen die Medien niemals erfahren. Das Leben geht weiter."

    Zwischen ihm und Valverde herrsche kein böses Blut mehr, stellte der 26-Jährige klar. Zwischenzeitlich war berichtet worden, dass die Stimmung zwischen Tchouameni und Valverde derart angespannt sei, dass einer von ihnen Real im Sommer verlassen müsse, um das Mannschaftsklima nicht zusätzlich zu der ohnehin bestehenden Problematik vieler großer Egos weiter zu vergiften.

    "Fede und ich haben ein klares Ziel: Mit Real Madrid Titel gewinnen. Es gibt keinerlei Probleme", stellte Tchouameni nun klar. Bezüglich eines möglichen Duells mit Valverdes Uruguayern bei der anstehenden WM meinte er: "Natürlich will ich dann mit Frankreich gewinnen. Aber auf persönlicher Ebene gibt es derzeit keine Probleme mit Fede."

    Für Tchouameni und Les Bleus beginnt die WM am 16. Juni mit dem ersten Gruppenspiel gegen Senegal, weitere Vorrundengegner sind Norwegen und Irak. Valverdes Uruguay trifft in der Gruppenphase auf Saudi-Arabien, Kap Verde und Spanien.

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