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GuirassyGetty Images

BVB erhält Schocknachricht von Serhou Guirassy: Star-Stürmer will angeblich weg - deutscher Shootingstar als Nachfolger?

Serhou Guirassy will den BVB im kommenden Sommer verlassen und plant seinen Abschied aus Dortmund. Das berichtet die Bild. Zwar steht der Top-Torjäger der Schwarzgelben noch bis 2028 unter Vertrag, wolle sich aber sportlich auf jeden Fall verändern und bei einem passenden Angebot weiterziehen.

  • Guirassy-Klausel beim BVB wohl deutlich günstiger

    Interesse soll es nach Angaben der Bild durchaus am 30 Jahre alten Stürmer-Star geben. Fenerbahce Istanbul, AC Milan, Klubs aus der Premier League und aus Saudi-Arabien sollen an dem Guineer dran sein. 

    Nachteil für den BVB: In Guirassys Vertrag soll es eine Ausstiegsklausel geben, die schon in diesem Sommer ab Juli für lediglich 35 Millionen Euro aktivierbar sei. Allerdings hatte es stets geheißen, dass diese nur für die absoluten Top-Klubs in Europa Real Madrid, Barcelona, Manchester United, Manchester City, Arsenal, Chelsea oder Liverpool gelten soll.

  • Guirassy KovacIMAGO / Kirchner-Media

    Guirassy hofft auf großen Zahltag nach BVB-Abschied

    Schon seit geraumer Zeit steht hinter einem Verbleib von Guirassy in Dortmund trotz seines langfristigen Vertrags ein großes Fragezeichen. Immer wieder machten Gerüchte die Runde, dass sein Bruder und Berater Karamba Guirassy den letzten großen Vertrag seiner Karriere bescheren wolle. Auch deshalb galt ein Wechsel nach Saudi-Arabien als nicht unwahrscheinlich, denn dort könnte Guirassy dem Vernehmen nach sein Jahresgehalt beim BVB (kolportierte neun Millionen) verdoppeln.

    Dies habe für Guirassy aber mittlerweile nur "zweite Priorität", obgleich sein Bruder ihn schon im vergangenen Sommer aktiv Klubs aus der Saudi Pro League angeboten habe. Ausgeschlossen sei ein Wechsel in die Wüste zwar nicht, allerdings hätten sich mittlerweile einige europäische Klubs beim Management des Guineers gemeldet, die in der kommenden Saison Champions League spielen werden. Besonders bei Milan stehe Guirassy auf dem "Wunschzettel", sei jedoch nicht der einzige Stürmerkandidat für einen Sommertransfer. 

    Guirassy ist auch in der laufenden Saison Dortmunds bester Torjäger. In 39 Pflichtspielen steht er bei 18 Toren und sechs Vorlagen. In seiner Debüt-Saison beim BVB erzielte er in 45 Pflichtspielen 34 Tore und bereitete neun weitere vor. Im Sommer 2024 war er per Ausstiegsklausel für nur 18 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum BVB gewechselt.

  • FISNIK ASLLANI HOFFENHEIM Getty Images

    Guirassy-Abgang: Tresoldi oder Asllani zum BVB?

    Durch den bevorstehenden Guirassy-Abgang entsteht bei den Schwarzgelben und dem neuen Sportdirektor Ole Book eine neue Großbaustelle, obwohl in Fabio Silva noch ein Zentrumsstürmer bereits im vergangenen Sommer geholt wurde. Der Portugiese zeichnete sich bislang jedoch nicht als verlässlicher Torjäger aus (1 Tor, 5 Vorlagen).

    Ein Kandidat für die Guirassy-Nachfolge soll laut Sky der deutsche Shootingstar Nicolo Tresoldi sein. Der gebürtige Italiener spielt schon jetzt die beste Saison seiner noch jungen Karriere. Erst im Sommer war er von Hannover 96 zu Club Brügge gewechselt, unterschrieb dort einen Vertrag bis 2029 und schlug voll ein. In 48 Pflichtspielen hält er aktuell bei 14 Toren und fünf Vorlagen, schnupperte zudem erstmals Champions-League-Luft und stellte sein Können auch dort schon unter Beweis (3 Tore in 10 Spielen).

    Der deutsche U21-Nationalspieler wäre laut Sky ab einer Ablösesumme in Höhe von 25 bis 30 Millionen Euro zu haben. Eine Summe, die für den BVB dann durch den Guirassy-Abgang durchaus realisierbar wäre.

    Naheliegend wäre zudem auch eine Verpflichtung von Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim. Auch in dessen Vertrag (bis 2029) soll es nach Bild-Angaben eine Ausstiegsklausel in Höhe von 30 Millionen Euro geben. Vorteil für den BVB: Asllani gelang vor zwei Jahren bei der SV Elversberg der Durchbruch - und der, der ihn damals dorthin holte und eine Chance gab, ist heute Sportdirektor und Kaderplaner des BVB: Ole Book.

    Problem: Auch Asllanis "Traumverein", der FC Barcelona, soll den gebürtigen Berliner, der mit dem Kosovo kürzlich dramatisch in den WM-Playoffs an der Türkei scheiterte, auf dem Zettel haben. "Barcelona hat im Moment ernsthaftes Interesse. Es gab Kontakt mit den Katalanen", sagte Asllani-Berater Ayman Dahmani erst kürzlich bei Erem News.

    Asllani knüpfte in Hoffenheim nahtlos an seine überragende Saison in Elversberg an und steht nach 28 Pflichtspielen bei neun Toren und acht Vorlagen.

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Häufig gestellte Fragen

Der Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund wurde am 19. Dezember 1909 in Dortmund gegründet. 

Die Lizenzfußballabteilung des BVB ist seit 1999 als Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA aus dem Ballspielverein Borussia 09 e.V. ausgegliedert und börsennotiert. Aktionäre mit höheren Anteilen sind beispielsweise die Sponsoren Evonic, Signal Iduna und Puma. Die Kontrolle über den Verein behält allerdings die Komplementär-GmbH Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, die dem Verein weiterhin zu 100 Prozent gehört.

Das Stadion heißt seit Dezember 2005 offiziell Signal-Iduna-Park, wird allerdings häufig noch Westfalenstadion genannt - der frühere Name.

Der Signal-Iduna-Park ist mit einer Kapazität von 81.365 Fans bei nationalen Spielen eines der größten Fußballstadien Europas. Bei internationalen Partien, wenn Steh- zu Sitzplätzen umgewandelt werden müssen, passen rund 66.000 Menschen in das Stadion. 

Borussia Dortmund hat in der Vereinsgeschichte insgesamt 22 Titel gewonnen, darunter auch einmal die Königsklasse: Im Jahr 1997 schlug der BVB im Finale Juventus Turin mit 3:1.

Die Dortmunder haben neben fünf DFB-Pokalsiegen auch die nationale Meisterschaft häufig gewonnen. Mit acht Titeln sind sie der dritterfolgreichste Klub nach dem 1. FC Nürnberg (9 Meisterschaften) und dem FC Bayern München (35 Meisterschaften).

Die meisten Pflichtspiele im BVB-Trikot hat Michael Zorc absolviert (562 Partien von 1981 bis 1998), gefolgt von Mats Hummels (508 Einsätze zwischen 2008 und 2024).

Toptorschütze der Borussia ist Adi Preißler mit 177 Toren in 278 Einsätzen in den 40er- und 50er-Jahren. Knapp hinter ihm liegt Marco Reus mit 170 Buden.

Der BVB hatte zahlreiche prominente Spieler in seinen Reihen, beispielsweise Matthias Sammer, Michael Zorc, Lars Ricken, Karl-Heinz Riedle, Jürgen Kohler, Stefan Reuter, Dede, Robert Lewandowski, Marco Reus, Jude Bellingham, Erling Haaland oder Mats Hummels.

Auch an der Seitenlinie standen einige prominente Namen. Unter Ottmar Hitzfeld gewann der Klub neben Meisterschaften in 1997 die Champions League, auch unter Jürgen Klopp (u.a. 2x Meisterschaft, 2x DFB-Pokal), Thomas Tuchel (DFB-Pokal) und Matthias Sammer (Meisterschaft) sammelte Dortmund einige Trophäen.

Spitznamen hat Borussia Dortmund einige. Die Abkürzung "BVB" ist die gängigste Bezeichnung, auch "die Schwarz-Gelben" und "die Borussen" fallen oft.