Wie es zwischen Borussia Dortmund und Karim Adeyemi weitergeht, ist derzeit unklar. Der 24-jährige Angreifer geht in der kommenden Saison in sein letztes Vertragsjahr beim BVB und wäre damit im Sommer 2027 ablösefrei. Zuletzt berichtete die Bild, dass sich eine Vertragsverlängerung aktuell schwierig gestalte, da Spieler- und Vereinsseite weit auseinander liegen würden, was Adeyemis Gehaltsvorstellungen und die Gestaltung einer Ausstiegsklausel beträfe. Nun hat sich der Spieler selbst zu den Gerüchten geäußert.
AFPBVB-Abschied durch Gehaltsforderungen erzwungen? Karim Adeyemi wehrt sich gegen Anschuldigungen
Getty ImagesEr "verfolge die Medien grundsätzlich kaum. Aber mir werden immer wieder Berichte oder Aussagen zugeschickt, in denen von stockenden Gesprächen oder Verhandlungen die Rede ist - etwa wegen angeblicher Gehaltsforderungen, die leider so nicht korrekt dargestellt wurden", sagte Adeyemi in einem Interview mit der WAZ.
"Ich habe mich schon sehr oft zu Borussia Dortmund bekannt und immer betont, was ich an diesem Verein schätze und wie sehr ich für ihn brenne."
Adeyemi kam 2022 von RB Salzburg zum BVB und kann sich einen weiteren Verbleib sehr gut vorstellen. Allerdings auch alles andere.
Adeyemi nimmt auch BVB in die Pflicht und fordert "ein klares Signal"
"Mir ist vor allem wichtig, ein klares Signal vom Verein zu bekommen – unabhängig davon, in welche Richtung die Entscheidung am Ende ausfällt", sagte der der WAZ. "Wenn man mir offen sagt, wie die Pläne aussehen, dann werde ich das immer akzeptieren. Das Leben geht weiter, die Karriere ist noch sehr lang und ich habe noch vieles vor."
Adeyemi betonte, ihm sei "ein offenes und ehrliches Gespräch mit dem Klub und dem Management einfach sehr wichtig." Das sei "die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit."
Adeyemi blickt auf eine Saison mit Höhen und Tiefen zurück. In der Rückrunde zählte er immer seltener zur Startelf von Trainer Niko Kovac. Am Ende lief ihm Maximilian Beier nicht nur im Klub, sondern auch im Nationalteam den Rang ab. So verpasste Adeyemi einen Platz im WM-Kader von Julian Nagelsmann. Er sei aber dem Bundestrainer "nicht böse. Am Ende ist es seine Entscheidung. Er ist der Chef, das respektiere ich. Natürlich war ich enttäuscht und auch sauer – aber nur auf mich selbst."