Besonders in der ersten Saisonhälfte schien es so, als könne Couto tatsächlich auf der rechten Seite den Konkurrenzkampf mit Julian Ryerson aufnehmen. An den ersten sechs Spieltagen stand er fünfmal in der Startelf. Nach der Winterpause nahm seine Spielzeit aber abermals dramatisch ab. Von Mitte März bis zum Saisonende stand er nur noch für knapp zehn Minuten auf dem Platz - und das, obwohl er nicht verletzt war.
Ryerson war mit seinen herausragenden 18 Torvorlagen wettbewerbsübergreifend schlichtweg eine zu große Konkurrenz. Das merkte auch Trainer Niko Kovac an, als er auf die Dauerreservistenrolle von Couto angesprochen wurde. "Ich bin mit der Entwicklung sehr zufrieden. Yan hat in dieser Saison sehr viel mehr Spielzeit gehabt als letztes Jahr. Julian performt richtig gut, macht das offensiv klasse. Er hat die meisten Assists gegeben. Deswegen ist es für Yan schmerzhaft, aber für mich umso schöner, dass ich zwei gute Jungs auf der rechten Seite habe", sagte der BVB-Trainer.
Womöglich hat er in der kommenden Saison diese Option mit Couto als Ryerson-Backup noch immer.