Jetzt ist es endgülitg: Achraf Hakimi, der frühere Verteidiger von Borussia Dortmund, Real Madrid und Inter Mailand, muss sich wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht verantworten.
Dies bestätigte der Kassationsgerichtshof, die höchste Instanz in der französischen Justiz, am Mittwoch, wie die Nachrichtenagentur AFP aus entsprechenden Kreisen erfuhr.
Während der Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada hatte ein Berufungsgericht bestätigt, dass sich Hakimi wegen der mutmaßlichen Vergewaltigung einer Frau im Jahr 2023 gerichtlich verantworten müsse. Eine damals 24-Jährige hatte im Februar 2023 bei der Polizei ausgesagt, sie sei von Hakimi vergewaltigt worden. Sie hatte zunächst keine Anzeige erstattet.
Der heutige Profi von Paris St. Germain hatte gegen diese Entscheidung, Aussagen zu müssen, Berufung beim Kassationsgerichtshof eingelegt. Die Anschuldigung der Vergewaltigung hatte der 27-Jährige wiederholt zurückgewiesen. Bei einer Anhörung im vergangenen Mai hatte Hakimi beantragt, das Verfahren einzustellen.
Wie reagierte Achraf Hakimi ursprünglich auf die Ansetzung des Prozesses?
Vor der Anhörung hatte Hakimi damals noch auf X noch geschrieben: "Die Justiz hat mir in die Augen gesehen und zu mir gesagt: 'Wenn Sie nicht bekannt wären, hätte es nie einen Fall gegeben.' Ich habe mich jahrelang entschieden zu schweigen. Ich dachte, dass es richtig wäre, würdevoll zu bleiben, geduldig zu sein und der Justiz zu vertrauen, damit die richtigen Entscheidungen getroffen werden", schrieb Hakimi, beim Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain unter Vertrag, bei X.
Und weiter: "Heute wird eine Geschichte erzählt, die nicht meine ist, auf Kosten meiner Familie, meines Lebens und vor allem der Wahrheit. Manchmal habe ich das Gefühl, zu einem leichten Ziel geworden zu sein. Ich warte auf diesen Prozess seit dem ersten Tag. Und inzwischen erwarte ich ihn sehnsüchtig. Endlich werde ich sprechen können."

