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ONLY GERMANY Ilkay Gundogan Emre Can Germany 2019Imago Images

Umstrittener Türkei-Like: Keine Konsequenzen für Ilkay Gündogan und Emre Can

Die Nationalspieler Ilkay Gündogan und Emre Can müssen in der "Like-Affäre" keine weiteren Konsequenzen vonseiten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fürchten. "Ich verstehe die große Emotionalität bei diesem Thema. Wir haben danach auch mit beiden Spielern gesprochen. Mich haben ihre Erklärungen überzeugt", sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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Mit dem Zurückziehen ihrer Likes des "Salut-Fotos" ihres Freundes Cenk Tosun hätten Gündogan und Can sich "deutlich" distanziert, betonte Curtius: "Sie haben beide klar gesagt, dass sie gegen Krieg sind und gegen jede Form von Gewalt. Ich glaube, das hat in der Türkei sehr viel mehr Aufmerksamkeit erzeugt, als wenn sie geschwiegen hätten."

DFB: Lehren aus der "Erdogan-Affäre" 2018

Sowohl die Spieler, als auch der Verband hätten aus der "Erdogan-Affäre" vor der WM 2018 gelernt, meinte Curtius. "Diesmal ist nicht geschwiegen worden", sagte er: "Es war wichtig, dass beide Spieler sofort Stellung bezogen haben." Der DFB wünsche sich Nationalspieler, "die neben ihren sportlichen Fähigkeiten einen starken Charakter entwickeln. Dazu gehört auch die Teilnahme an politischen Diskursen. Eine solche Entwicklung fordern und fördern wir."

Grundlage müssten allerdings immer die demokratischen Werte sein. "Nationalspieler sind Vorbilder", betonte Curtius (43).

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