Trotz Ronaldo-Szene: Schiedsrichterbosse loben Brych

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Im Viertelfinale zwischen Polen und Portugal bestritt Referee Brych sein drittes Spiel bei der EM 2016. Trotz einer umstrittenen Szene machte er eine guten Job.

Trotz der umstrittenen Elfmeterszene bei einem vermeintlichen Foul an Superstar Cristiano Ronaldo hat die deutsche Schiedsrichter-Spitze die Leistung von Felix Brych (München) im EM-Viertelfinale zwischen Portugal und Polen (5:4 im Elfmeterschießen) gelobt.

"Sein Leistung war souverän und mit großer Akzeptanz auf dem Spielfeld", sagte Lutz Michael Fröhlich, der stellvertretende Vorsitzende der DFB-Schiedsrichterkommission, dem SID. Die Szene in der 30. Minute, in der Ronaldo vom polnischen Innenverteidiger Michal Pazdan im Strafraum umgeschubst hat, wollte Fröhlich nicht abschließend bewerten.

"Der polnische Spieler ging mit seinem Einsatz gegen Ronaldo ein hohes Risiko zu einem Pfiff ein", äußerte der frühere FIFA-Unparteiische: "Die Aktion blieb aber in einem grenzwertigen Bereich. Auslegungssache. Für mich war das nicht zwingend Strafstoß." Das hatte Brych auch so gesehen. Der 40-Jährige ließ weiterlaufen.

Ob Brych nach seinen Vorstellungen in Frankreich eine Chance auf die Leitung des EM-Endspiels hat, ließ Fröhlich offen. Die Leistungen seines Schützlings bewertete der Berliner aber äußerst positiv: "Er hat in seinen drei Spielen bei der EM einen prima Job gemacht und den deutschen Fußball auch schiedsrichterfachlich bestens repräsentiert. Mehr kann man dazu nicht sagen."

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