Nach dem 2:0-SiegPortugals im EM-Halbfinale gegen Wales hofft Superstar Cristiano Ronaldo nun auf Freudentränen im Finale am Sonntag gegen Deutschland oder Frankreich. Gareth Bale entschuldigt sich indes, dass die Waliser den Einzug ins Endspiel nicht geschafft haben.
Portugal - Wales 2:0 (0:0)
Cristiano Ronaldo (Portugal): "Ich hoffe, ihr seht mich am Sonntag Freudentränen weinen. Es ist ein Traum. Wir sind nahe dran und hoffen, dass wir gewinnen. Wir wussten dass es ein harter Weg wird. Aber wir haben immer daran geglaubt. Es ist immer besser, schwach zu starten und mit einem Knall aufzuhören."
Gareth Bale (Wales): "Es ist schwer, jetzt schon das Spiel zu analysieren, aber wir sind natürlich sehr enttäuscht. Aber im Vordergrund sollte der Stolz stehen. Wir haben alles gegeben auf dem Rasen und daneben, wir haben versucht, die Erfahrung bei diesem Turnier zu genießen. Danke an alle Fans für ihre Unterstützung, es war absolut unglaublich. Sie haben das erste Tor erzielt und ein wenig Glück gehabt beim zweiten. Danach haben wir alles versucht, wieder ins Spiel zu kommen. Wir haben bis zur letzten Sekunde gekämpft und es tut uns Leid, dass wir es nicht ins Finale geschafft haben."
Nani (Portugal): "Ich konnte meinen Jubel noch nicht einmal vorbereiten, das war hauptsächlich Instinkt. Den nächsten Gegner können wir uns nicht aussuchen, wir müssen an uns glauben und unser Bestes geben."
Chris Coleman (Trainer Wales): "Das erste Tor zu schießen war entscheidend. Wir haben nie richtig unser Momentum gefunden. Wir müssen die Leistung Portugals anerkennen, sie haben gut verteidigt und den Raum zugemacht. Wir haben unsere Konzentration für fünf Minuten verloren und in einem Halbfinale gegen Portugal wirst du dafür bestraft."
Fernando Santos (Trainer Portugal): "Ich freue mich unglaublich - für die Spieler und für jeden einzelnen Portugiesen. Und auch für die vielen Griechen, die mich immer unterstützt haben, besonders in der K.o.-Runde. Mein erstes Spiel als Cheftrainer war vor zwei Jahren, und unser Ziel war es damals, hierhin zu kommen. Zum Glück ist alles aufgegangen. Vor dem ersten Finale meiner Karriere hat mir jemand gesagt: In Endspielen geht es nicht um das Spiel, sondern um den Sieg."



