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Marseille Riots 10062016Getty Images

Politiker will gemeinschaftlich gegen Hooligans vorgehen

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hat angesichts der anhaltenden Ausschreitungen bei der EM in Frankreich die Einberufung einer europäischen Konferenz mit allen nationalen Innenministern vorgeschlagen. Dort soll ein gemeinschaftliches Vorgehen gegen Hooligans abgestimmt werden.

Zudem sollen Vertreter der Europäischen Fußball-Union (UEFA) sowie der nationalen Fußball-Verbände und -Ligen an einem Runden Tisch Lösungsvorschläge erarbeiten. "Sollten sich einzelne Verbände nicht an einer solchen gesamteuropäischen Lösung beteiligen wollen, müssen Sanktionen geprüft werden, bis hin zum Ausschluss aus europäischen Wettbewerben", sagte der CDU-Politiker.

Bisher seien Sanktionen wie Stadionsperren nicht europaweit wirksam. Dies müsse sich nach Meinung Henkels schleunigst ändern. "Wir haben dazu in Deutschland eine sehr gute Zusammenarbeit mit DFB und DFL. Wir brauchen für Hooligans aber auch europaweite Stadionsperren, die durchgesetzt werden. Sanktionen enden derzeit häufig an den nationalen Grenzen", so Henkel.

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