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Michel PlatiniAP

Ex-UEFA-Boss Michel Platini kritisiert Videobeweis: "Eine schöne Scheiße!"

Der ehemalige UEFA-Präsident Michel Platini hat Kritik am Videobeweis geübt. "Der Videobeweis löst die Situationen nicht, sondern schiebt sie einfach weg. Ich bräuchte eine halbe Stunde, um hier zu erklären, warum ich mit dem Videobeweis nicht einverstanden bin", betonte der Franzose im Interview mit der von RAI 2 am Sonntagabend gesendeten TV-Show "Che tempo che fa". 

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"Es gibt jedenfalls kein Zurück, ich bleibe jedoch der Ansicht, dass der Videobeweis eine schöne Scheiße ist", so der 64-Jährige weiter.

Ex-UEFA-Boss Michel Platini: "Habe einen Monat lang wegen der Vorwürfe gelitten"

Die vierjährige Sperre gegen den ehemaligen Weltklassefußballer, die im Oktober zu Ende gegangen ist, betrachtet Platini als Ungerechtigkeit. "Die Sportjustiz wollte mich nicht als FIFA-Präsident haben. Ich wollte den Fußball verteidigen, ich war der einzige Ex-Fußballer, der FIFA-Präsident hätte werden können", betonte der Europameister von 1984, der sein  Buch mit dem Titel "Re a nudo" (Nackter König) vorstellte. 

"Ich habe mich stets als freie Person betrachtet. Ich habe einen Monat lang wegen der Vorwürfe gelitten. Danach habe ich nur daran gedacht, mich zu verteidigen", sagte der langjährige Mittelfeldstar von Juventus Turin.

An ein Rentendasein verschwendet Platini keinen Gedanken: "Ich bin 64 Jahre alt, ich denke noch an ein letzte Abenteuer", verriet Platini geheimnisvoll.

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