Am Ende musste Olivier Giroud die Rolle des Matchwinners Dimitri Payet überlassen. Der Mittelstürmer vom FC Arsenal erzielte zwar das 1:0 per Kopf in der 57. Minute für EM-Gastgeber Frankreich gegen Rumänien (2:1), doch die größten Lorbeeren erntete am Ende sein Teamkollege von West Ham United, der das Siegtor mit einem fulminanten Schuss in den Winkel erzielte (89.).
"Ich war sehr bewegt, als ich die Marseillaise gehört habe", berichtete Giroud, der immerhin den Torbann des Weltmeisters von 1998 im Stade de France brach, "es ist nicht einfach, vor einer solchen Kulisse zu spielen." Nach dem Ausgleich der Rumänen waren die Franzosen drauf und dran, sich nur mit einem Punkt begnügen zu müssen.
"Ich bin sicher, dass wir uns noch steigern werden", resümierte Giroud, der immer wieder von Payet und Antoine Griezmann von den Außenpositionen mit Flanken gefüttert wurde. "Ich hatte schon in der ersten Hälfte zwei gute Szenen, leider habe ich da kein Tor erzielt", sagte Giroud, Teamkollege von Mesut Özil und Per Mertesacker bei den Gunners.

