Alvaro Morata vom italienischen Spitzenreiter Juventus Turin hat seinen ehemaligen Coach bei Real Madrid, Carlo Ancelotti, stark für sein Verhalten ihm gegenüber in der letzten Saison kritisiert. Der 22-Jährige wechselte im vergangenen Sommer für 20 Millionen Euro zu den Bianconeri, da er mit seiner Rolle bei den Königlichen unzufrieden war. Er begründete seinen Abschied mit dem schlechten Verhältnis zu Ancelotti.
"Ich verstehe nicht, wieso das passiert ist. Meine Leistungen waren gut und trotzdem saß ich auf der Bank. Ich habe nicht verlangt, in jedem Spiel von Anfang an zu spielen, aber ich wollte besser behandelt werden", so der 22-Jährige zu Onda Cero. Morata weiter: "Ich hatte kaum Verbindung zu Ancelotti. Massimiliano Allegri ist sehr zufrieden mit mir."
Nominierung für spanische Nationalelf
Nach einem etwas holprigen Start bei Juventus, verursacht durch eine Verletzung, überzeugt Morata inzwischen und wurde für die Länderspiele am Freitag gegen die Ukraine (20.45 Uhr in LIVE-TICKER) und Dienstag gegen die Niederlande ins Aufgebot der spanischen Nationalmannschaft berufen.
Der Angreifer zur Nominierung: "Es ist eine sehr große Ehre, für mein Land aufzulaufen. Diese Spiele helfen einem sehr bei der persönlichen Weiterentwicklung. Als ich Madrid verließ, war es eines meiner Hauptziele, für die Nationalmannschaft zu spielen, auch wenn manche Leute dachten, dass dieses Ziel utopisch ist." Er träume nun davon, ein Tor für sein Land zu erzielen, werde deswegen jedoch nicht verkrampfen.
Zwei Spiele hat Morata für die Furia Roja bereits bestritten. Sein Debüt feierte er im vergangenen November beim EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland, als er zehn Minuten vor Schluss eingewechselt wurde. Gegen die Ukraine und die Niederlande könnte Morata die Länderspiele drei und vier bestreiten.

