Bist du 24 oder älter?

Hilf uns, Dein Alter zu bestätigen, indem Du eine ehrliche Antwort gibst. Diese Seite enthält Werbung für Glücksspiel (24+).

Inhalte mit Altersbeschränkung

Du bist noch nicht alt genug, um Inhalte zum Thema Wetten anzusehen. Du wirst auf die Startseite weitergeleitet.

alt
InfantinoGetty Images

Medien: FIFA verschwieg Ermittlungen gegen Infantino

Der Weltverband FIFA hat offenbar Ermittlungen der Ethikkommission gegen seinen Präsidenten Gianni Infantino bewusst verschwiegen und die Chance auf den Erhalt wichtiger Dokumente ungenutzt gelassen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe unter Verweis auf entsprechende vorliegende Unterlagen.

Erlebe Europas Top-Ligen live und auf Abruf auf DAZN. Jetzt Gratismonat sichern!

In der vergangenen Woche hatte die FIFA erklärt, es gebe keine Ermittlungen gegen Infantino. Dies habe Maria Claudia Rojas, die neue Vorsitzende der Ermittlungskammer der Ethikkommission, bestätigt. Allerdings habe sich Rojas laut Spiegel am 12. Juni schriftlich an ihren Vorgänger Cornel Borbely gewandt und um die Übergabe der nicht im FIFA-Hauptquartier befindlichen Unterlagen gebeten.

U21-Europameisterschaft: Darum ist Deutschlands Finaleinzug ein riesiger Erfolg

Am 15. Juni habe der Schweizer Jurist Borbely um Terminvorschläge für ein Treffen gebeten, um die Übergabe der Unterlagen zu besprechen. Seine Anfrage sei allerdings unbeantwortet geblieben.

Der Spiegel und andere Medien hatten im April von Untersuchungen der Ethikkommission gegen Infantino berichtet, unter anderem wegen des Verdachts der verbotenen Einflussnahme auf Präsidentschaftswahlen in Afrika. Kurz darauf wurde die alte Ethikkommission um Borbely und den deutschen Richter Hans-Joachim Eckert beim FIFA-Council in Bahrain nicht mehr zur Wiederwahl vorgeschlagen, was unter anderem bei Reinhard Grindel, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), laute Kritik hervorrief.

Grindel sagte nun dem Spiegel, er habe bislang noch keine Möglichkeit gehabt, mit Rojas persönlich zu sprechen und wisse deshalb auch nicht, ob es ein Ermittlungsverfahren gegen Infantino gebe. Sollten die Vorwürfe zutreffen, hätte sich der FIFA-Präsident allerdings "wegen Befangenheit nicht derart in die personellen Veränderungen der Ethikkommission einbringen dürfen", sagte Grindel.

HAT IHNEN DIESE STORY GEFALLEN?

Fügen Sie GOAL.com als bevorzugte Quelle bei Google hinzu, um mehr von uns zu lesen

GOAL bei Google bevorzugen