Atleticos Mario Suarez: Spanien bestes Team der Geschichte

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Pablo García (Goal)
Goal traf Spaniens Mittelfeldspieler Mario Suarez. Der Atletico-Star ist froh über seine erneute Nominierung und freut sich auf der Derby gegen Real in der Königsklasse.

Mario Suarez hat zwei Länderspiele für die spanische Nationalmannschaft absolviert. Er ist eines der frischen Gesichter bei den einst dominierenden Iberern und er spricht noch immer beinahe ehrfürchtig von jener Elf, die in den vergangenen Jahren alle großen Titel gewann.

Im Gespräch mit Goal schwärmte der Mittelfeldspieler von Atletico Madrid : "Die spanische Nationalmannschaft war für mich das beste Team der Geschichte und sie kann dieses hohe Level auch wieder erreichen."

Die Furia Roja gewann unter Trainer Luis Aragones und Vicente Del Bosque zwischen 2008 und 2012 zwei Mal die Europameisterschaft und einmal die Weltmeisterschaft. Tragende Säulen wie Xabi Alonso, Xavi und David Villa haben zwar ihre internationale Karriere beendet, allerdings stehen bereits neue potenzielle Stars in den Startlöchern.

"Es kommen neue Spieler mit viel Qualität dazu, der Stil des Fußballs und der Trainerstab haben sich kaum verändert", führte Suarez aus. Nach starken Leistungen im Verein ist der 28-Jährige erneut von Coach Del Bosque nominiert worden. "Ich bin sehr froh, dass ich für mein Land spielen darf. Der Trainer schenkt mir Vertrauen und dafür bin ich dankbar."

Stadtderby als nächstes Highlight

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Neben den Qualifikationspartien der Nationalmannschaft und dem Titelkampf in der Primera Division steht in Spanien in Kürze ein weiteres Highlight an: Im Viertelfinale der Champions League kommt es am 14. April zur Neuauflage des Vorjahres-Endspiels zwischen den Nachbarn Atletico und Real Madrid. Zuletzt fertigten die Rojiblancos Real in der Liga mit 4:0 ab. "Die Leute glauben vielleicht, dass wir der Favorit sind, aber Real ist immer noch Real", stellte Mario Suarez klar. "Es wird ein anderes Match als in der Liga. Bei Real Madrid sind im Vergleich zum letzten Derby Sergio Ramos, Luka Modric, Pepe und James Rodriguez dabei."

Dabei wäre er bei den Derbys um ein Haar nicht dabei, denn er wollte im Sommer den Klub wechseln: "Es ist wahr, ich hätte den Verein fast verlassen, aber so ist es nicht gekommen", verriet er. Angelblich sollen der SSC Neapel, der AC Mailand, Inter Mailand und der AS Rom an ihm interessiert gewesen sein. Womöglich ist ein Wechsel nach dieser Spielzeit erneut eine Option: "Im Fußball kann sich über Nacht so viel ändern. Der Verein und ich werden uns im Sommer zusammensetzen und schauen, was für alle das Beste ist. "

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