Der ehemalige deutsche Nationalkeeper Kevin Trapp hat verraten, unter welch kuriosen Umständen sein Transfer zu Paris FC im Sommer 2025 zustande kam.
"Der Wechsel nach Paris kam eher zufällig über den Vater von Ellyes Skhiri zustande", erklärte Trapp im Podcast Copa TS. Mit dem tunesischen Mittelfeldspieler hatte er bis dahin bei Eintracht Frankfurt zusammengespielt. 2023 war Skhiri vom 1. FC Köln, zu dem er mittlerweile wieder zurückgekehrt ist, zur SGE gewechselt.
Skhiris Vater "kannte den damaligen Trainer vom FC Paris. So gab es den ersten Kontakt", führte Trapp aus. Stephane Gilli, der den französischen Erstligisten seinerzeit trainierte, "hat mich damals angerufen und gefragt, ob ich mir das vorstellen kann. Wir haben das erste Mal über eine Stunde telefoniert und es ging nur zehn Minuten über Fußball. Dann habe ich mit meinem Berater Volker Struth gesprochen und er hat den Transfer in die Wege geleitet", schilderte Trapp.
Kevin Trapp: Nach PSG nun auch für Paris FC aktiv
Der neunmalige deutsche Nationalspieler verließ Frankfurt im Sommer 2025 nach insgesamt zehn Jahren im Verein schließlich für eine Million Euro Ablöse in Richtung Paris FC. Für Trapp war es eine Rückkehr in die alte Heimat, bekanntlich hatte er von 2015 bis 2018 für den Stadtrivalen PSG gespielt.
Bei Paris FC war er zunächst meist Ersatz, ist seit Dezember 2025 allerdings die klare Nummer eins. In der laufenden Ligue-1-Saison stand der 36-Jährige bisher siebenmal im Kasten, kassierte dabei lediglich sieben Gegentore. Damit hat Trapp großen Anteil am guten Start von Paris FC in die aktuelle Spielzeit, 14 Punkte wurden aus den ersten acht Partien bereits gesammelt. Trainer ist seit Sommer Ex-Chelsea-Coach Liam Rosenior, während sich Gilli und Paris FC Ende Februar getrennt hatten.
Bei der erst zweiten Saison-Niederlage, dem 1:2 bei RC Lens am vergangenen Wochenende, hatte Trapp krank gefehlt. Sein Vertrag in Paris ist bis 2028 datiert.



