Iran bei der WM 2018: Kader, Spielplan, Ergebnisse, Highlights

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Verfolgt den Iran bei der WM 2018: Hier findet Ihr alle Informationen zu Kader, Spielplan, Ergebnisse und Tabellen. Die Highlights gibt es auf DAZN.

Ein Tor, ein Punkt - Aus nach der Vorrunde! Dies war die Bilanz des Iran bei der WM vor vier Jahren. Bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist man zwar ebenfalls nach der Gruppenphase ausgeschieden, hatte aber eine bessere Bilanz.

Das Team von Carlos Queiroz traf in Gruppe B auf die Nationalmannschaften aus Portugal, Spanien und Marokko und erkämpfte sich starke vier Punkte. Gegen die Portugiesen fehlte am Ende gar nur ein Treffer zum Weiterkommen.

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Goal liefert Euch alle Infos zur Endrunde und gibt Euch einen Überblick über die iranische Nationalmannschaft. Hier findet Ihr neben dem kompletten WM-Kader auch den Spielplan, die Ergebnisse und die Tabelle der Gruppe B. Zudem gibt es alle Highlights der Partien auf DAZN.


Der WM-Kader des Iran


Bei Welt- und Europameisterschaften dürfen die Trainer jeweils 23 Spieler in den Kader berufen. Carlos Queiroz setzte dabei auch auf den ehemaligen Bundesliga-Profi Ashkan Dejagah, der mittlerweile bei Nottingham Forest aktiv ist.

Ansonsten galt es für die iranischen Gegner auch auf Alireza Jahanbakhsh vom AZ Alkmaar aufzupassen, der in der abgelaufenen Saison Torschützenkönig der niederländischen Eredivisie wurde.

1 Alireza Beiranvand Tor Persepolis
12 Rashid Mazaheri Tor Zob Ahan
22 Amir Abedzadeh Tor Maritimo Funchal
4 Roozbeh Cheshmi Abwehr Esteghlal
5 Milad Mohammadi Abwehr Achmat Grosny
13 Mohammad Reza Khanzadeh Abwehr Padideh
8 Morteza Pouraliganji Abwehr Al-Saad
15 Pejman Montazeri Abwehr Esteghlal
23 Ramin Rezaeian Abwehr KV Ostende
19 Seyed Majid Hosseini Abwehr Esteghlal
3 Ehsan Hajsafi Mittelfeld Olympiakos Piräus
21 Ashkan Dejagah Mittelfeld Nottingham Forest
10 Karim Ansarifard Mittelfeld Olympiakos Piräus
7 Massoud Shojaei Mittelfeld AEK Athen
2 Mehdi Torabi Mittelfeld Saipa
9 Omid Ebrahimi Mittelfeld Esteghlal
6 Saeid Ezatolahi Mittelfeld Amkar Perm
18 Alireza Jahanbakhsh Angriff AZ Alkmaar
17 Mahdi Taremi Angriff Al-Gharafa
16 Reza Ghoochannejhad Angriff SC Heerenveen
14 Saman Ghoddos Angriff Östersund
20 Sardar Azmoun Angriff Rubin Kasan
11 Vahid Amiri Angriff Persepolis

Iran: WM-Spielplan und Ergebnisse


Gruppe B Marokko - Iran 0:1 (0:0) TV: ARD und Live-Stream
Gruppe B Iran - Spanien 0:1 (0:0) TV: ARD und Live-Stream
Gruppe B Iran - Portugal 1:1 (0:1) TV: ZDF und Live-Stream
Carlos Queiroz

WM-Tabelle der Gruppe B


POS LAND SPL S U N TOR DIF PKT
1 Spanien 3 1 2 0 6:5 +1 5
2 Portugal 3 1 2 0 5:4 +1 5
3 Iran 3 1 1 1 2:2 ±0 4
4 Marokko 3 0 1 2 2:4 -2 1

Der Gruppensieger und der Gruppenzweite einer jeden Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale der FIFA-Weltmeisterschaft. Sollten zwei Teams punktgleich sein, entscheidet zunächst das Torverhältnis. Ist dieses auch gleich, hat die Mannschaft mit den mehr erzielten Toren den Vorteil. (z.B. 7:4 vor 5:2). Erst dann würde der direkte Vergleich in Betracht gezogen werden.

Der Sieger der Gruppe B muss am Sonntag, den 1. Juli um 16 Uhr in Moskau gegen den Zweiten der Gruppe A ran. Der Zweite der Gruppe B trifft einen Tag zuvor am Samstag, den 30. Juni in Sotschi auf den Sieger der Gruppe A.


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Iran bei der WM 2018: Das Team-Porträt


Winfried Schäfer glaubt an das Achtelfinale. Und wenn einer das Potenzial der iranischen Nationalmannschaft einschätzen kann, dann ist es "der deutsche General" vom Traditionsklub Esteghlal Teheran. Vier Spieler seines Teams stehen im WM-Kader, "fünf fahren sicher mit nach Russland", sagt Schäfer im Gespräch mit dem SID . Sie sollen dabei helfen, den Iran im fünften Anlauf erstmals in die K.o.-Runde zu führen.

Die Aufgabe ist angesichts der Gruppengegner Marokko (15. Juni), Spanien (20. Juni) und Portugal (25. Juni) groß, doch Schäfer schätzt die mutigen Ansagen in seiner fußballverrückten Wahlheimat. "Ich freue mich über die Einstellung, Mut ist doch immer positiv", sagt der langjährige Trainer des Karlsruher SC: "Auch wenn die Gegner stark sind, bei einer WM kann doch alles passieren."

Immerhin hatte sich der Iran souverän für die Endrunde qualifiziert, ohne eine Niederlage, vor Südkorea und mit mehr Punkten als Japan. "Das zeigt die Qualität der iranischen Liga", sagt Schäfer nicht ohne Stolz auf sein eigenes Team. Kein Nationalspieler ist in einer europäischen Eliteklasse aktiv, der frühere Wolfsburger und Berliner Ashkan Dejagah spielt zwar in England, allerdings zweitklassig für Nottingham Forest - und war zudem lange verletzt.

Queiroz vertraut Kapitän Dejagah

Dennoch vertraut Trainer Carlos Queiroz seinem Kapitän, weil Dejagah (31) als einer der wenigen in seinem Kader herausragende individuelle Fähigkeiten besitzt. "Defensiv ist das Team sehr stabil, es besitzt eine gute Disziplin, vorne muss es aber überraschen", analysiert Schäfer. Die Generation um Rekordnationalspieler Ali Daei, Spielmacher Ali Karimi oder "Hubschrauber" Vahid Hashemian, die alle die Bundesliga bereicherten, sei spielerisch besser gewesen. "Dafür ist diese Mannschaft in der Breite stärker", sagt Schäfer.

Dazu tragen auch Massoud Shojaei und Ehsan Hajsafi bei, obwohl sie vom Sportministerium lebenslang gesperrt wurden, weil sie für ihren damaligen Klub Panionios Athen gegen Maccabi Tel Aviv aufgelaufen waren. Sportlern im Iran ist es noch immer verboten, gegen Israelis anzutreten. Dennoch nominierte sie Queiroz für den Kader. Dem Ziel "Achtelfinale" ordnet das Land, in dem Frauen seit Anfang der 1980er Jahre Stadionverbot haben, vieles unter.

1978 in Argentinien, 1998 in Frankreich, 2006 in Deutschland und 2014 in Brasilien scheiterte das "Team Melli" in der Gruppenphase, bislang steht nur ein WM-Sieg 1998 gegen den Erzrivalen USA zu Buche. "Wir wollen als das erste iranische Team, das die Vorrunde übersteht, in die Geschichte eingehen", sagt Dejagah.

Ein Erfolg über Ex-Weltmeister Spanien oder Europameister Portugal hätte im fußballbegeisterten Teheran wohl Freudenfeste zu Folge - und Probleme für "Winnie" Schäfer. "Meine Jungs wollen alle in Europa spielen, und wenn sie das Achtelfinale erreichen, kann es sein, dass sie die Chance kriegen. Wir sind hier im Aufbau, daher würde mich das nicht so sehr freuen", sagt Schäfer. Stolz wäre der "Dscheneral Almani" dennoch.

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