Ilkay Gündogan: "Wir stehen jetzt unter Druck"

Ilkay Gündogan Deutschland USA Köln 06.10.2015
Getty Images
Die deutsche Nationalmannschaft steht im letzten EM-Qualifikationsspiel gegen Georgien unter Druck, hat die sichere Teilnahme an der EM aber selbst in der Hand.

Das DFB-Team um Trainer Jogi Löw verlor am Donnerstagabend das vorletzte EM-Qualifikationsspiel gegen Irland mit 0:1. Nach dem Spiel stellte sich llkay Gündogan den Fragen der Journalisten und sprach durchaus von einem anstehenden Endspiel gegen Georgien.

Für Deutschland besteht nun sogar die Möglichkeit, auch noch auszuscheiden beziehungsweise auf Playoff-Platz drei zurückzufallen. Zwar geht man im Spiel gegen Georgien am Sonntag (20.45 Uhr im LIVE-TICKER) von einem Sieg aus, doch gewonnen ist das Spiel noch lange nicht, auch wenn der Kontrahent die EM-Teilnahme nicht mehr erreichen kann.

"Wir stehen jetzt unter Druck, den man eigentlich vermeiden konnte. Jetzt müssen wir zeigen, dass wir eine Mannschaft sind, die auch unter Drucksituation im Stande ist, erfolgreich zu sein. Das gilt es dann am Sonntag auf den Platz zu zeigen", sagte der 24-Jährige in der Mixed Zone und fügte hinzu: "Das ist ein Endspiel, aber nichtsdestotrotz sind wir weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz."

Tipico

Dadurch, dass Polen gegen Schottland ebenfalls Punkte liegen ließ, hat Deutschland die Teilnahme an der EM in Frankreich selbst in der Hand: "Wir können am Sonntag die Gruppe aus eigener Kraft gewinnen und das ist das oberste Ziel."

Torchancen besser nutzen

Gündogan und Co. verpassten es im Spiel gegen Irland, ihre Torchancen zu verwerten und kassierten Mitte der zweiten Hälfte den entscheidenden Gegentreffer von Shane Long. Gündogan zeigte sich selbstkritisch: "Gegen einen defensiv eingestellten Gegner müssen wir in Führung gehen, wozu wir gute Möglichkeiten hatten, gerade in der ersten Halbzeit. Dann wird auch alles viel leichter."

Weiter sagte er: "Das haben wir heute vermissen lassen und dann ein Gegentor kassiert. Dann war es sehr schwierig. Die Irländer haben sich noch weiter zurückgezogen und standen noch kompakter."

Die Stimmung in der Kabine war nach der Niederlage dementsprechend negativ: "Die Stimmung war enttäuschend. Wir haben uns alle mehr erhofft und wollten heute die Qualifikation perfekt machen und das ist uns durch unsere eigene Schuld nicht gelungen."

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